Zen - Der Weg

#Zen - der Weg zu sich selbst. In der Stille der Meditation geistige Klarheit zu erlangen. Klarheit über die Wechselwirkungen eigener Handelsmuster und den anerzogenen bzw. angeeigneten Denkmodellen. Quelle für unsere #Denkmodelle sind zum einen unsere Prägungen, aber zum anderen auch die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten.

Haben wir uns trotz aller Lebensereignisse die Neugierde auf das Leben erhalten? Den Mut Gewohnheiten zu überwinden und uns auf neue Erfahrungen einzulassen? Die uns nicht nur neue Erkenntnisse schenken, sondern unseren Blick auf das Leben vergrößern. Neue Einflüsse, die uns die Möglichkeit eröffnen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Herauszutreten aus festen Pfaden.

Voraussetzung für das Gelingen ist die Bereitschaft, innere Erkenntnis über die Art des eigenen Ich's zu erlangen. Welche Motivationen führen mich durch mein Leben? Welche Situationen bringen mich in Unruhe? Auf welche Ereignisse folgt eine direkte Handlung von mir und welches ist die Ursache hierfür?

Die Meditation als Übungsform unterstützt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst und fördert damit die Selbstwahrnehmung. Durch die Meditation erlangt man über die Stille zunehmend die Erkenntnis, welches die wahren Dinge sind, die mir Freude bereiten und welche Dinge mich belasten. Somit auch, von welchen Dingen im Leben man sich verabschieden muss, um die eigene Lebensqualität zu erhöhen. Nicht aus dem Blickwinkel des Egoismus, sondern aus dem Blickwinkel der eigenen Wertschätzung

Das wahre Leben nicht vergessen

Der Weg der #Selbsterkenntnis über die Meditation soll als Möglichkeit, als tägliche Praxis verstanden werden, die Art des Denkens neu zu programmieren.

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Lange Zeit belächelt, durch den aktuellen Stand der Hirnforschung mittlerweile nachgewiesen.

Die Möglichkeit der Meditation soll aber nicht zur Isolation aus bzw. vor dem wahren Leben anregen. Die gewonnenen Erkenntnisse wollen eingebracht werden in den täglichen Alltag. Um nicht das Schicksal von Spinoza zu teilen.

Einer der größten Philosophen, der Zeitlebens mit seinen Affekten gekämpft hat und trotz seiner herausragenden philosophischen Arbeit im Laufe seines Lebens, das kostbarste verloren hat, was ein Mensch verlieren kann, nämlich das Leben. Da er sich vom wahren Leben immer mehr in sein philosophisches Schaffenswerk zurückgezogen hat.

Fazit

Der ständige Medienrummel lässt dem einzelnen nicht die Möglichkeit der inneren Einkehr und damit der inneren Stabilität der Lebenspraxis. Ein Leben in vollständiger Isolation birgt allerdings den Preis, das man das Ideal, für alle Menschen da zu sein, aufgibt.

Daher empfiehlt sich die goldene Mitte im Umgang mit dem Leben.

Oliver Luser - Zenlehrer