Die Erstaustrahlung habe ich 1979 im TV gesehen, meine Söhne waren gerade drei und zwei Jahre alt, ich hoffte für sie, dass solche Szenarien nicht Wirklichkeit werden würden - leider umsonst. Auch in der DDR wurde der Film später ausgestrahlt.

Der Film wurde ausgerechnet von der "Pentagramma" im Auftrag des #ZDF produziert, die betreffende Spezialklinik für den #Organhandel hieß "Roswell", der leitende Arzt "Dr. Jackson".

Der Film bekam etliche Auszeichnungen, aber auch mächtig

Prügel aus der Pharma- und Ärzteszene:

„Erler bebildert die Ängste gegenüber der medizinischen Technologie" schrieb die FAZ.

Heute hat die Realität alles in den Schatten gestellt, die Wirklichkeit ist um Dimensionen brutaler, deshalb hat man vor 10 Jahren den Film auch neu aufgelegt.

Das ist wohl

eines der dunkelsten Kapitel unserer Zeit -

für viele Menschen jedoch die einzige Möglichkeit, an Geld zu kommen - sich selbst in Teilen zu verkaufen.

Ganz "freiwillig" machen es heute viele arme Seelen, bieten ihre Organe im Web an. Die schrecklichen Vorahnungen des großen Katastrophen-Propheten Rainer Erler sind heute Realität.

In China werden zum Tode verurteilte nach der Hinrichtung ebenso ausgeschlachtet, wie in Russland verstorbene Obdachlose. Wobei es der Begriff #Organentnahme heute gar nicht mehr wirklich trifft, wenn man sieht, wie die Leichen fast restlos verwertet werden - man erinnert sich auch an Soylent Green mit Charlton Heston.

Gewebeentnahme

gilt nicht als Organhandel. Es gibt einen Markt für bestimmtes Gewebe-Material Verstorbener (insbesondere Cornea); dieser ist in den meisten Staaten legal und in der Regel nicht mit dem Begriff Organhandel gemeint. Allein in den USA setzt die Gewebebranche jährlich mehr als eine Milliarde Dollar um.

In Asien gibt es gut organisierte Banden, die schon mal ein ganzes Dorf "ent-organisieren" -

Organhandel hat man früher immer mit bestimmten Ländern in Verbindung gebracht, was lange nicht mehr stimmt. So leben heute auch in den USA viele Menschen auf

Dritte Welt-Niveau

und würden ohne Blutplasma-Verkauf nicht über die Runden kommen. Weil dort viele ihr Blut für wenige Dollar abgeben, können die USA Blutplasma zum halben Preis anbieten. Trotzdem ein Riesengeschäft, man spricht vom "Gold aus den Adern"!

Die Blutplasmabranche

zählt seit Jahren zu den Investmentfavoriten auf den Finanzmärkten.

„Blut ist ein ganz besonders profitabler Saft.“

Anleger müssen dafür auch nicht ihre Seele verkaufen, sondern nur die richtigen Aktien erwerben. Obwohl einige große Plasmaproduzenten nicht börsennotiert sind. Um die Preise hoch zu halten, gilt Blutplasma besonders in Deutschland als "Mangelware", obwohl Millionen Liter weltweit hergestellt werden.

Laut dem deutschen Produzenten Bio-test hatte der Weltmarkt für Plasmapräparate bereits 2009 ein Umsatzvolumen von 14 Milliarden Dollar. Mit der 185 Millionen Euro schweren Übernahme des US-Blutplasmageschäfts von Nabi Biopharmaceuticals 2007 sind die Hessen mit einer Jahresproduktion von etwa einer Million Litern zum sechstgrößten Hersteller aufgestiegen. Der führende Produzent ist mit weit über sechs Millionen Litern die australische Gesellschaft CSL, die auch Niederlassungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz betreibt - sowie den USA.

Den zweiten Platz teilen sich mit vier Millionen Litern der US-Pharma-Konzern Baxter sowie Talecris.

Das alles ist gut bekannt, die Medien berichten bis heute regelmäßig dazu, auch wenn viele Firmen das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Diese sieht das alles sehr gelassen, wird mit viel Aufwand zu dem Thema regelrecht gehirngewaschen.

Ich habe das deshalb nochmal thematisiert, weil 2017/2018 eine der

größten Schweinereien aller Zeiten

aufgedeckt werden soll, zu welchem die Menschen heute noch sagen würden:

Das würden die doch NIE machen!

Das dachten wir 1979 zum Organhandel auch. Wir wurden eines Besseren belehrt.

Denn - für Geld macht man heute ALLES!