Für die Aktienbesitzer kommen die Krankheitswellen gerade wie gerufen. Sind doch 2016 die Pharma-Aktien eingebrochen, weil #Clinton im Wahlkampf auf eine Senkung der Arzneimittelpreise in den USA gesetzt hatte - ausgerechnet - denn aus diesem Bereich bekam sie reichlich Spenden.

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Die Pharmalobby

weiß nur zu gut, dass Wahlkampfgetöse so viel Wert hat, wie die Morgenzeitung, in die Mittag schon wieder der Fisch eingewickelt wird.

Der S&P Global BMI Health Care hatte seit Januar 7,6 Prozent verloren. Der Index wird von US-Werten dominiert. Hier waren es die Kleinanleger, die panisch auf Clinton reagierten.

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Da Donald #Trump Präsident geworden ist, dürfte es für Health-Care-Aktien wieder nach oben gehen, sagen Analysten. Sie hoffen auf ein starkes 2017.

US-Präsident Donald Trump traf sich bereits mit den Vorständen von Merck, Amgen, Eli Lilly, Novartis, Johnson & Johnson und anderen Pharmakonzernen. Allerdings forderte er ebenso wie Clinton, die "astronomischen" Preise für Arzneimittel in den USA zu senken. Dafür bot er einige Deals an, wie die Zulassungsverfahren für Medikamente, die bis zu 15 Jahre dauern können, zu vereinfachen und zu verkürzen.Vor zwei Jahren berichtete die Süddeutsche Zeitung über den dänischen Mediziner Peter C. Gøtzsche. Der Däne hat selbst für Arzneimittelhersteller gearbeitet, dann die Seiten gewechselt und leitet heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen.

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Im Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" übte er als Whistleblower heftige Kritik an der Branche. Ohne dass es in Deutschland groß bekannt ist, wurden die großen Pharmafirmen für Betrug und Täuschung hart bestraft.

Evtl. ist das der Deal mit Trump, dass die horrenden Strafen ausgesetzt werden? Diese Straftaten von Roche und Pfizer erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden. Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen illegaler Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden.

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Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich als Strafen zu zahlen. Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel - diesen Leuten vertraut man jedoch bis heute unerschütterlich.

Narrenfreiheit durch Patentrecht

Weil milliardenschwere Arzneimittel durch Patente und Betriebsgeheimnisse streng gesichert sind, kann ihnen die Pharmaindustrie schön was vom Pferd erzählen - sie können es glauben - oder auch nicht. Kein Wunder, dass es hier ausgerechnet das gut informierte Bildungsbürgertum ist, das immer impfkritischer wird.

Schmerzmittel wie Vioxx kamen ohne ordentliche Dokumentation auf den Markt - fast eine Milliarde Mark musste Merck 2011 Strafe zahlen. Die Food and Drug Administration (FDA), also die US-Zulassungsbehörde, schätzte, in den USA könnte Vioxx bis zu 56 000 Patienten getötet haben. Bei 80 Millionen Menschen, die damit behandelt wurden, schätzen Insider aber weit mehr als 100 000 Opfer.

Und dabei ist Vioxx ist eines der "harmloseren" Medikamente.

Peter C. Gøtzsche

Ist einer der wenigen kritischen Geister, die sich mit mächtigen Lobbyseilschaften angelegt haben und auf Wikipedia nicht als "Verschwörungstheoretiker" gelistet wurde. Es gibt einfach zu viele Gerichtsverfahren, die das alles minutiös belegen. Der Pharmabranche schadet das alles nicht, die Leute "fressen" die Pillen regelrecht und man hat den Verdacht, dass manche beim Impfen sexuelle Glücksgefühle haben, so impfgeil die Strategen sind.

Hoffentlich geht es Gøtzsche nicht wie dem Pharmakritiker Mauch, der sein Leben lang vor der Pharmamafia flüchtete und dann hochbetagt "aus Versehen" erschossen wurde. Diese Mentalitäten verstehen keinen Spass, verkaufen verbotene Mittel leicht abgeändert weiter! #Grippe