Im ersten Teil dieser 3-teiligen Artikelrreihe bin ich insbesondere auf die Kommunikation und Verletztlichkeit gegenüber nahe stehenden Menschen eingegangen.

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Im zweiten Teil möchte ich Ihnen erklären, wie unsere #Wahrnehmung uns täuscht und fehlleitet. Außerdem gebe ich Ihnen ein paar Tips an die Hand, die Sie sofort umsetzen können.

Das Problem mit der Wahrnehmung

Die Wahrnehmung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das hängt von unseren Filtern und vielen anderen Faktoren ab. Sie kennen sicherlich das Sprichwort: Nimm mal deine rosarote Brille ab.

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Damit ist genau dieses Phänomen gemeint. Filter können uns in einem Maße beeinflussen, wie es für uns schwer vorstellbar ist. So sind wir durch unsere Erfahrungen "eingeschliffen" und zum Teil "voreingenommen" (das sind auch unsere Filter).Oder aber wie im Beispiel der rosaroten Brille durchaus blind für einige Dinge, die wir sonst anders wahrnehmen würden. Das muss nichts Optisches sein. So kann derjenige irgendeine Unart haben, die uns sonst stört, plötzlich durch die Verliebtheit bleibt dies aber völlig unbemerkt.

Ein anderes Beispiel ist das destruktiv sein: wir erwarten, dass etwas Negatives passiert und schauen dann, ob tatsächlich etwas Negatives passiert und fühlen uns bestätigt. Das Selbe gilt natürlich auch für das Gegenteil. Hin und wieder kann es uns helfen etwas kritisch zu hinterfragen - in den meisten Fällen jedoch ist es insgesamt besser die Chance und nicht das Problem zu sehen.

Was genau hat das jetzt mit dem Sensibel sein zu tun?

Das ist relativ einfach: Sie kennen mit Sicherheit einige Situationen, in denen Sie ganz besonders #Sensibel reagieren.

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Vielleicht eine Situation mit Ihrem Partner, die sich oft im Kern wiederholt und wo Sie meist schon merken, wenn sich etwas in der Art anbahnt. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie diese Situation und Ihre Gefühle völlig kontrollieren könnten. Nehmen wir mal das Beispiel mit den Blumen, aus dem ersten Teil der Reihe. Wenn Sie Ihren Partner bereits kennen, und wissen, dass er vermutlich statt sich zu freuen, erst einmal ausholt um zu besprechen, was ihm nicht passt, dann reagieren Sie nicht so empfindlich darauf, wenn Sie Ihre Antennen in eine andere Richtung lenken. Meist reagieren wir anders, wenn wir positiver an eine solche Situation herantreten. Konkret: gehen Sie nicht zum Partner und haben im Hinterkopf, dass dieser sich gleich über den Müll aufregt. Dann würden Sie vermutlich insgesamt recht negativ sein, was sich auf den Moment auswirkt. Versuchen Sie das Geschehen durch Ihre positive Aura zu beeinflussen! Sie könnten im Beispiel mit den Blumen einfach in die Kritik des Partners hinlächeln (charmant und liebevoll, nicht von oben herab!) und ohne etwas zu sagen den Partner küssen und die Blumen überreichen.

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Die Wahrnehmungsfilter sind immer dann problematisch, wenn Sie uns daran hindern so zu handeln und zu reagieren, wie wir uns das selbst wünschen würden (denn eigentlich wissen wir instinktiv, was richtig ist). Zum Teil ist das sehr schwer, weil wir uns gar nicht bewusst sind, wann das passiert und uns diverse Gefühle im klaren Denken lähmen. Es lohnt sich darüber nachzudenken.

Konkrete und leicht umzusetzende Tips:

Tip 1: seien Sie ausgeruht. Jeder kennt den Spruch: "mit dem falschen Fuß aufgestanden". Letztlich reagieren wir tatsächlich gelassener, wenn wir uns ausgeruht fühlen

Tip 2: bewegen Sie sich, treiben Sie Sport, denn das sorgt für einen positiven Muskeltonus und ein gestärktes Selbstwertgefühl. Man könnte es bildlich mit einem Schutzpanzer vergleichen.

Tip 3: beginnen Sie mit Meditation, noch heute! Es ist erwiesen, dass Meditation bereits nach wenigen Wochen viele positive Wirkungen auf uns hat. Unter anderem eine gesteigerte Intelligenz und Ausgeglichenheit. Denken Sie nur an den Buddhismus. Das ist kein Zufall!

Bleiben Sie am Ball und lesen Sie nächste Woche den letzten Teil dieser Reihe. Ich freue mich auf Ihre Kommentare #Psychologie