ERZEUGT NIKOTIN KREBS?

“[...] Nein. #Nikotin ist eine in Tabakpflanzen vorkommende einfache chemische Verbindung, die nicht direkt Krebs auslöst, sondern vielmehr von Tabak abhängig macht. Wer abhängig ist, wird sich eher weiterhin den Karzinogenen in gerauchtem oder rauchlosem Tabak aussetzen. ...“ Quelle: Europäischer Kodex Zur Krebsbekämpfung

Ein Kommentar:

Seit geraumer Zeit schon tobt zwischen den Gegnern und den Befürwortern der #E-Zigarette ein erbitterter Informationskrieg. Wenn es um handfeste Fakten geht, ziehen, von der Öffentlichkeit zumeist unbemerkt, die Gegner der E-Zigarette den Kürzeren. Die von den E-Zig.

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- Gegnern zumeist im Konjunktiv vorgebrachten Behauptungen hingegen werden zumeist medienwirksam in der Öffentlichkeit vorgetragen.

Zwischen Wahrheit und Fiktion

Für Journalisten ist es nicht immer leicht zwischen Wahrheit, Fiktion und Lüge zu unterscheiden. Besonders lauern Fallstricke, wenn Pressemitteilungen von renommierten Institutionen oder Personen stammen, die zudem noch mit angeblich Fakten basierten Studien aufwarten, deren Glaubwürdigkeit schwerlich von Laien überprüft werden kann. Die Aufgaben der Kontrolle übernehmen daher Behörden, die für die Sicherheit der Verbraucher und Verbraucherinnen der Europäischen Union verantwortlich sind. Eine von ihnen ist die ECHTA ( European Collaboration for Health Technology Assessment)

Ein wichtiger Bestandteil in der E-Dampfe (E-Zigarette) für Ex-Raucher ist das Nikotin, das erst den Zugriff auf die Dampfe für Raucher so richtig attraktiv macht.

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Zuletzt machte sich Frau Dr. Martina Pötschke-Langer, langjährige Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg zu ihrer Hauptaufgabe, eindringlich vor dem Genuss von Nikotin zu warnen, da es angeblich schon bestehenden Krebs fördere und auch im Verdacht stehe, selbst Krebs zu verursachen. Dies kolportierte sie in der Öffentlichkeit immer wieder sehr eloquent und überzeugend.

Fakten und Beweise Fehlanzeige

Mithilfe des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Medien gelang es Frau Dr. Pötschke-Langer, eine nicht unerhebliche Zahl von E-Dampfer und umsteigewillige Raucher zu verunsichern, auch wenn sie wirkliche Beweise schuldig blieb. Zu befürchten ist, dass diese Verunsicherung in einigen Jahren zur Folge haben kann, dass Millionen von Menschen frühzeitig infolge des Tabakkonsums an diversen Lungenkrankheiten sowie an Herz- Kreislaufversagen und verschiedenen Tumoren sterben werden. Diese Verunsicherung wird nicht erst durch die Unwahrheiten über das Nikotin geschürt, sondern gipfelte erst kürzlich in der öffentlichen Lüge über die Trägersubstanz der E-Zigarette 1,2-Propandiol (wir berichteten).

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Eine Mitschuld von Politik und Medien

Um so perverser wird diese Posse um die E-Zigarette wenn sich Politiker und Journalisten zu Handlangern einer fragwürdigen Gesundheitsideologie degradieren lassen, die unzähligen Menschen das Leben kosten kann und bestehendes Leid nicht zu lindern hilft, sondern dieses Leid sogar noch fördert. Gerade die Medien, immer als “Vierte Gewalt“ im Staate bezeichnet, sollten sich dieser Verantwortung bewusst sein und sich als Anwälte der Wahrheit verstehen und diese nicht verstecken oder bei ihrer Vergewaltigung noch mitwirken. Doch leider scheinen verantwortungsvolle Journalisten rar gesät zu sein und auch im Bürgerjournalismus nur selten anzutreffen.

Hysterische Keule

Die Nutzer der E-Dampfe (E-Zigarette) haben es letztendlich selbst in der Hand, dass sich die Wahrheit über das Dampfen weiter verbreitet. Unsinnige Beschlüsse, wie ein Dampfverbot in Autos zum angeblichen Schutz der Kinder, sollten kritisch hinterfragt werden.

Bevor man also die hysterische Keule „Dampfen ist aber auch nicht so gesund“ schwingt, sollte man dies schon begründen können und sich nicht bei den "Konjunktivisten" mit ihren inhaltsleeren Phrasen einreihen. Ansonsten sollte man schweigen und sich weiter informieren. DS #Gesundheit