In 3-4 Jahren erhalten an Krebs erkrankte Menschen ein neues Medikament, das in der Lage sein wird, auch im Endstadium von Krankheiten gegen bösartige Tumore zu kämpfen.

Jetzt sind die russischen Wissenschaftler in der Endphase der präklinischen Prüfung. Dies teilte der stellvertretende Direktor des staatlichen Forschungsinstituts von hochreinen Präparaten der föderalen medizinisch-biologischen Agentur der Russischen Föderation, Professor Andrej Simbirtsew mit.

„Leider geht es nicht schneller. Es ist eine seriöse Studie. Das heißt, unter Berücksichtigung der Endphase der präklinischen Studien erhalten die Patienten das neue Medikament in etwa 3-4 Jahren“, erklärte der Professor.

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Die Experimente wurden bereits an Mäusen und Ratten durchgeführt, bei denen die Entwicklung von Melanomen und Sarkomen festgestellt wurden. „Die Einführung des Medikaments führte in den meisten Fällen sogar zu einer vollständigen Heilung in späteren Stadien. Das heißt, man kann mit Sicherheit sagen, dass das Protein die notwendige biologische Wirksamkeit für die Behandlung von #Krebs besitzt“, erklärte Professor Andrej Simbirtsew. Durch die Universalität der Protein-Moleküle, die als Basis für dieses Medikament genommen werden, wird das Medikament auch gegen andere Arten von Tumoren wirken.

Der Erfolg bei der Schaffung des Medikaments mit dem Arbeitstitel „#Hitzeschock-Protein“ wurde mit Hilfe eines Experiments in Kosmos erreicht. „Für die durchgeführte strukturelle Röntgenanalyse der Wirksamkeit von Protein ist es notwendig, dafür hochreine Kristalle zu erzeugen, aber sie unter den Bedingungen der Schwerkraft der Erde herzustellen ist unmöglich.

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Die Protein-Kristalle wachsen hier ungleichmäßig.

Wir packten ein hochreines Protein in Kapillarröhrchen und schickten sie auf die internationale Raumstation. In den sechs Monaten des Fluges wurden in Röhrchen ideale Kristalle gebildet. die man dann auf an die Erde herunterbrachte und in Russland und Japan analysierte“, sagt Andrej Simbirtsew.

„Während des Tests zeigte das „Hitzeschock-Protein“ keinerlei Toxizität. Aber endgültige Schlüsse über die vollständige Unschädlichkeit des Medikaments können wir erst nach Abschluss der präklinischen Studien ziehen. Das dauert noch etwa ein Jahr“, kündigt Andrej Simbirtsew an.