Wenn das Kind still geboren wird, befinden sich die Eltern in einem Schockzustand.

Sie hatten sich auf ein Leben mit ihrem Kind gefreut, das Kinderzimmer eingerichtet, die Babykleidung gekauft und gewaschen. Alles Notwendige für die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorbereitet. Vielleicht gibt es schon Geschwisterkinder, die voller Vorfreude auf Bruder oder Schwester warten. Der Name des Kindes steht in den meisten Fällen schon lange vor der Geburt fest. Nun wird er nicht im Haus erklingen. Er wird in Stein gemeisselt auf einem Grabstein stehen. Anstatt mit dem Baby im Arm, kommen die Eltern mit #Trauer zurück und die Wiege bleibt leer.

Der schönste Tag im Leben eines Elternpaars, wird zum Albtraum und die Trauer beginnt...

Ab dem Geburts- bzw. Todestag des ersehnten Kindes ändert sich mit einem Mal Alles. Die Traurigkeit wird zum täglichen Begleiter. Das Paar wird bis auf seine Grundfeste erschüttert. Alles gerät ins Wanken. Auch die stabilste Partnerschaft läuft Gefahr diesen Schicksalsschlag nicht ohne Schaden zu überstehen. Die Tatsache dass die Umwelt schon nach wenigen Wochen erwartet, dass das Paar wieder am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, ist an sich schon sehr belastend. Nach der #Totgeburt wird wenig Trauer zugestanden. Hinzu kommt, dass der männliche Partner fast immer schnell wieder in den Beruf zurück muss. Die Frau hingegen „darf“ noch ein wenig länger in der Geborgenheit ihres Heimes verweilen. Hier gesteht die Gesellschaft der "Mutter ohne Baby" noch eine kurze Schonfrist zu, bis sie wieder funktionieren soll.

Doch die Trauer der Väter wird vergessen.

Auch sie haben einen großen Verlust erlitten. Männer machen im Grunde die meisten Dinge mit sich selbst aus. Das ist in diesem Falle nicht anders. Hinzu kommt, dass sie als Familienoberhaupt funktionieren müssen, damit nicht noch mehr zusammen bricht. Ihnen wird die Trauer an sich aberkannt, da sie dies nicht offen zeigen. Männer trauern eben anders. Sie haben ihren eigenen Trauerweg, den sie in der Regel mit Niemanden teilen. Und so gerät die Trauer der #Väter in den Hintergrund. Für die Partnerschaft ein großes Problem, weil die Eheleute in dieser Situation nur schlecht miteinander kommunizieren können und beide sich zurückziehen. Der Mann sucht sich oft ein Ventil außerhalb der Familie: Bei Freunden, beim Angeln oder beim Fußball. Auf den ersten Blick mag dies nach schnellem Vergessen aussehen. Die Ehefrauen verstehen oft nicht, wie ihre Männer so schnell wieder zur Tagesordnung zurück kehren können. Sie sehen nicht die große Verletzung. Der männliche Weg mit der Trauer umzugehen ist der Weg des inneren Kampfs mit sich Selbst. Er wird nicht nach Außen getragen. Nur Selten wird der Kampf sichtbar. Auf lange Sicht ist dies oft aber der Anfang vom Ende der Beziehung.

http://de.blastingnews.com/gesundheit/2017/02/das-tabu-der-sternenkinder-der-schwere-weg-durch-die-trauer-001509429.htmlhttp://de.blastingnews.com/gesundheit/2017/02/das-tabu-der-sternenkinder-der-schwere-weg-durch-die-trauer-001509429.html

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