Am 02. April 2017 fand der Startup Food Market in den Räumlichkeiten der Unicorn Coworking Offices in #Berlin statt. Der Andrang war so groß, dass man mit einer Wartezeit von mindestens einer halben Stunde rechnen musste. An dieser Stelle kann man schon sagen, obwohl oder gerade weil man sich zu den kleinen Ständen durchdrücken musste, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war.

Berlin - Stadt der Sartups

Den #Food Startups wurde die Möglichkeit geboten, ihre neuen Produkte, Apps oder Services zu präsentieren und mit den zukünftigen, meist auch experimentierfreudigen Konsumenten in direkten Kontakt zu treten. Es ist immer wieder verwunderlich, welche Kreativität die Startups sowohl bei der Gestaltung der Produkte, als auch bei der Vermarktung an den Tag legen.

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Wenn man bedenkt, dass man das Essen eigentlich nicht mehr neu erfinden kann, gibt es jemanden, der einen eines besseren belehrt.

Dieser Unternehmergeist möchte natürlich belohnt werden. Zum einen mit Aufmerksamkeit. Und daran scheint es nicht zu mangeln. Und zum anderen mit Konsum. Aber wie kommt man an die Ware ran? Zumeist bieten die Startups den Direktvertrieb über ihre eigenen Onlineshops an oder können ihre Waren über neu gegründete Handelsplattformen wie GegessenWirdImmer.de verschicken lassen. Und wer sich lange genug behauptet, findet auch den Weg in den Lebensmitteleinzelhandel (LEH).

Doch stellt sich immer wieder die Frage, ob sich die Neugründungen auch auf dem hart umkämpften Lebensmittelmarkt behaupten können. Dabei steht das Startup immer vor der Frage: "Will ich das coole, in wenigen kleinen Szeneläden verfügbare Produkt sein oder einen großen Absatz über den LEH finden?".

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Letzteres muss eine eine "Coolness" nicht ausschließen, aber der Charakter des Startups geht verloren.

Berlin - Epizentrum kulinarischer Kreativität

In kaum einer anderen Stadt werden so viele neue Trends entwickelt wie in Berlin. Und dabei geht es nicht nur ausschließlich darum, ausgefallene kulinarische Besonderheiten hervorzubringen, sondern auch darum, auf ökologische Missstände, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit hinzuweisen.

Dem Problem der Verschwendung von Essen hat sich die App Mealsaver angenommen. Laut Mealsaver wandern in Deutschland jährlich ca. 1 Millionen Tonnen Essen im Müll. Umgerechnet etwa 14 Milliarden Mahlzeiten. Das Problem kennt man insbesondere von Buffets, die es sich zum Ziel machen, von allem im Überfluss anzubieten. Mit der App Mealsaver kann man leckere Speisen in der näheren Umgebung finden. Diese bekommt man günstiger und sie werden vor der Entsorgung gerettet.

Laut Sue, der Veranstalterin, wird der nächste Startup Food Market nicht lange auf sich warten lassen und auch in eine größere Location wandern. Man darf gespannt sein, mit welchen Neuerungen uns die Startups überraschen.

Fotos: ©Stefan Hermansdorfer (3) #Startup #Gastronomie #Bausparkassen