(SE/NYC) Deutschland braucht dringend mehr Nachwuchs und jedes Paar sollte drei bis vier Kinder zeugen, um das Volk vor dem langsamen Aussterben zu bewahren. Kinderzeugen ist also erste Bürgerpflicht - aber bitte nicht unbedingt an #Ostern, sagen einem die #Hebammen. Denn die österliche Zeugungslust führe an Weihachten zum Notstand im Kreißsaal. "Zeugen Sie ihre Kinder bitte das ganze Jahr über, aber nicht an Ostern“, lautet der hintersinnige Rat einer Hebamme. Dahinter verbirgt nämlich auch eine versteckte politische Forderung. Denn die Hebammen streiten schon lange um diverse Aspekte ihres Berufsstandes, und da ist so eine Meldung von Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, natürlich ein Garant dafür, in die Zeitung zu kommen.

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"Hebammenmangel", schlechte Arbeitsbedingungen und eine gesetzliche Gefährdung des Berufsstandes werden angeprangert. Sogar ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages beschreibe das Dilemma, die Versorgung der Frauen in der Geburtshilfe sei schlecht, so Klenk.

Zeugt mehr Kinder!

Gönnen wir also den Hebammen ihre PR-Trommelei, vergessen aber nicht, dass die Deutschen grundsätzlich mehr Kinder bekommen müssten. Jedes Jammern über zu wenig staatliche Unterstützung ist dabei grober Unfug. In kaum einem Land der Welt gibt es so viele direkte Leistungen für Familien mit Kinder, aber auch für Alleinerziehende. Nur bei den indirekten Leistungen wie Kindergärten müsste noch aufgeholt werden. Ansonsten ist jedes Argument alleine schon dadurch Blödsinn, weil es Sie alle nicht gäbe, liebe Leser, wenn sich nicht Ihre Vorfahren unter den übelsten Lebensbedingungen Lebensbedingungen fortgepflanzt hätten.

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Oder meinen Sie ernsthaft, in den Höhlen der Steinzeit gab es Hebammen? Oder gar Ärzte? Und trotzdem hatte jede Frau fünf bis zehn Kindern. Den Hebammen sollten wir alle mehr Respekt zollen. Sie leisten Großes.

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