(SE/NYC) Weltpremiere: Ein Vieltelefonierer bekommt eine Rente zugesprochen. Einem Handynutzer wurde in der italienischen Stadt Ivrea letzte Woche gerichtlich eine Rente zugesprochen. Durch beruflich bedingtes Handy Telefonieren (15 Jahre lang, 3 bis 4 Stunden täglich) soll er einen Hirntumor - zum Glück gutartig - bekommen haben und verlor nach einer Tumoroperation seinen Hörnerv am rechten Ohr. Das Gericht hat die Ursache im beruflichen Vielgebrauch des Handys gesehen und eine Rente für angemessen gehalten; die Unfallversicherung muss monatlich 500 Euro bezahlen.

Ein Urteil ist keine Wissenschaft!

Handy-Telefonieren als Ursache für einen Hirntumor? Wirklich? Bislang ist dies weltweit die erste richterliche Entscheidung dieser Art.

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Gesundheitsstudien zum Vieltelefonieren mit Handys haben bisher keine Gesundheitsrisiken aufgezeigt. Umso interessanter ist dieses Urteil. Auf welcher Basis wurde es gefällt, welche Studien stützen den Richterspruch? Vieles weist mehr in Richtung einer fachfremden Entscheidung denn als Indiz für eine wirkliche Gefährlichkeit von Handys und Smartphones. Vermutlich kann man dieses Urteil eines Soziarichters als Handynutzer schnell wieder vergessen.

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