Körper und Seele bilden eine Einheit. Nur wenige Menschen sind sich den Zusammenhang zwischen #Ernährung und Depressionen wirklich bewusst. Neben dramatischen Erlebnissen spielt aber auch unsere Ernährung eine wichtige Rolle bei der Entstehung, sowie dem Schweregrad und der Dauer einer Depression eine Rolle.

Falsche Ernährung hindert die Psyche gesund zu werden

Unser Gehirn ist das Steuersystem unseres Körpers. Er steuert über Nervenfasern, aber auch über die Gefühle und die Emotionen. Signale werden an die Nervenfasern abgegeben, die darüber entscheiden, was wir gerade tun oder wie wir uns fühlen.

Um uns glücklich und zufrieden zu fühlen, benötigen wir Serotonin.

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Bei Motivation und Energie braucht das Gehirn Noradrenalin. Sind diese wichtigen Gehirnboten vorhanden, sind wir voller Glück und Zufriedenheit und Energie.

Für die Serotoninherstellung benötigt das Gehirn die Aminosäuren Tryptophan, Hydroxylase, das gemeinsam mit Vitamin B6 und Magnesium das Tryptophan in 5-HTP umwandelt.

Fehlen dem Körper wertvolle #Nährstoffe kann er die Botenstoffe nicht mehr ausreichend herstellen. Wir werden müde, energielos, unglücklich und depressiv.

Doch was muss passieren, dass nicht mehr ausreichend Noradrenalin und Serotonin gebildet wird? Die Antwort liegt klar auf der Hand, wir essen zu viel ungesundes, wie etwa Fast Food oder zuckerhaltige Speisen und zu wenig gesunde Nahrungsmittel. Zudem wird durch eine ungesunde Ernährung auch die Darmflora zerstört, welche ebenso eine wichtige Funktion für unser psychisches Wohlbefinden hat.

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Sobald ein Mensch zu viel Ungesundes isst, erhalten die "bösen" Bakterien im Darm die Möglichkeit sich zu vermehren. Diese zerstören die Darmschleimhaut, verursachen Entzündungen und sorgen dafür, dass die Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden. Jene Nährstoffe, die der Körper benötigt, um wichtige Gehirn Botenstoffe zu produzieren.

Depression mit den richtigen Lebensmitteln behandeln

Ist eine #Depression diagnostiziert worden, fehlen meist auch folgende Nährstoffe: Omega 3-Fette, Magnesium, B-Vitamine, Vitamin D, Vitamin C.

Bei einer Depression ist es wichtig, die Serotonin und Noradrenalin Produktion wieder etwas anzuregen und gleichzeitig die destruktive Nahrung zu reduzieren.

Das bedeutet im Klartext Fertignahrung und Zucker zu meiden. Denn diese Lebensmittel liefern nur wenig Nährstoffe und machen träge. Besser ist es, pflanzliche und frische Lebensmittel auf den Speiseplan zu stellen.

Um die benötigten Nährstoffe zu bilden, braucht der Körper vermehrt Magnesium, Vitamin B6 und die Aminosäure Tryptophan, um das stimmungsaufhellende Serotonin herzustellen.

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Der Großteil des Magnesiums, geht über die Verdauung allerdings verloren. Besser ist es, Magnesium über die Haut aufzunehmen. Dies gelingt mit einem Vollbad, das einmal die Woche genommen wird.

Das Vitamin B6 existiert in Leinsamen, Avocados, Pistazien und Bananen. Die Aminosäure Tryptophan sind reichlich vorhanden in Cashewkernen, Mandeln und Walnüssen.

Das Noradrenalin steigert die Kraft, Motivation und den Ehrgeiz und ist reichlich zu finden in Äpfeln, Ananas, Bananen, Mandeln und Avocados. Diese Lebensmittel bieten spezielle Verbindungen, die dem Körper helfen, das Noradrenalin zu bilden.

Die Einnahme von Folsäure lassen die Symptome einer Depression in manchen Fällen um gut 90% senken. Essen Sie hierfür Spinat, Erdnüsse und Erbsen.

Neben Folsäure sind auch noch die Vitamine B2, B6, B12, Zink und Magnesium wichtig. Denn fehlt dem Körper Zink, wird er träge und müde. Schwindel und Angst können auch eine Folge von Zinkmangel sein. Um diesen Mangel zu beheben, helfen Heidelbeeren, Haselnüsse, Paranüsse und Cashewkerne.

Wenn Sie viel Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse essen, helfen Sie dem Körper, wertvolle Omega-3 fette aufzunehmen. Diese besonderen Fette schützen nicht nur vor Depressionen, sondern wirken auch entzündungshemmend.

Langfristig hilft die richtige Ernährung gegen Depressionen

Natürlich ist es wichtig einen Arzt zu Rate zu ziehen, wenn es akut ist und man schnelle Hilfe braucht. Dennoch schützt die richtige Ernährung auf lange Sicht vor seelischen Tiefpunkten und gar Erkrankungen. Manchmal lässt es sich gar nicht umgehen, Medikamente zu nehmen, dennoch kann es auch mit einer richtigen Lebensweise und einer sehr gesunden Ernährung gelingen, sich wieder frei und glücklich zu fühlen. Unser Körper agiert ähnlich wie ein Auto, er benötigt Treibstoff - und zwar den Richtigen. Damit auch das Gehirn alle Funktionen gut übernehmen kann, benötigt der Körper ausreichende Zufuhr hochwertiger Nährstoffe. Fallen wichtige Nährstoffe dauerhaft weg, wird nicht nur der Körper krank, sondern auch die Psyche. Daher ist auch die Bewegung von so großer Bedeutung. Denn durch Sport und frische Luft schüttet der Körper Endorphine aus und somit eine gutgelaunte Stimmung.