Kohlensäure wird weltweit in unzähligen Bereichen der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Der Konsument kommt mit dieser flüchtigen organischen Verbindung am meisten durch den Genuss von Erfrischungsgetränken in Kontakt.

Die Schlagzeile "Kohlensäurehaltige Getränke können Ihre Gesundheit gefährden" - geht zwar in unterschiedlichen Abständen durch die Medien und "verflüchtigt" sich ebenso schnell, wie es diese organische Verbindung tut, ist aber noch nicht als Hinweis auf den Etiketten von Erfrischungsgetränken zu finden.

Die jüngste Erklärung von Forschern der Universität Birzeit in Ramallah ist eine weitere Schlagzeile, die sich im Interesse der Lebensmittelindustrie wahrscheinlich bald wieder "verflüchtigen" wird:

"Kohlensäure regt vermutlich die Ausschüttung des Hormons Ghrelin an.

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Das wiederum löst Hungergefühle aus und könne so langfristig zu Übergewicht und zu Fettleber führen."

Auch die Toxizität der Konservierungsstoffe in Lebensmitteln wird durch Kohlensäure erhöht

Bereits im Jahr 2001 haben Forscher der Technischen Universität Tallinn in einer Studie belegen können, dass Kaliumsorbat- und Natriumbenzoat-haltige #Lebensmittel gemeinsam mit kohlensäurehaltigen Getränken konsumiert, die zulässigen Grenzwerte um ein Vielfaches überschreiten und daher für die Gesundheit des Menschen schädlich sind.

Vereinnahmt die Lebensmittelindustrie Forscher damit negative Berichte über Kohlensäure sich schnell wieder verflüchtigen?

Mittlerweile sind mehr als 16 Jahre durchs Land gezogen und die Zahl der Kaliumsorbat- und Natriumbenzoat-haltigen Lebensmittel hat zugenommen, während die Europäische Kommission wie gelähmt zusieht.

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Mehrere #Konservierungsstoffe stehen im Verdacht krebserregend zu sein und die Indizien dafür, dass dies auch bei Kaliumsorbat der Fall ist, sind mittlerweile erdrückend geworden.

Natriumbenzoat und Kaliumsorbat sind Konservierungsstoffe, die für Lebensmittel oft eingesetzt werden, damit die Haltbarkeit verlängert und das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen gehemmt wird.

Auch wenn Kaliumsorbat noch nicht nachweislich als krebserregend eingestuft werden kann, wurde dennoch im Jahr 2009 in einer Studie des National Center for Biotechnology festgestellt, dass es genotoxisch ist, das heißt, es verändert nachweislich das Erbgut der menschlichen Zellen.

Sowohl die überfällige Aktualisierung der Grenzwerte bei Konservierungsstoffen, als auch der Hinweis auf gesundheitliche Bedenken beim Genuss kohlensäurehaltiger Lebensmitteln, werfen die Frage auf, warum die Europäische Union tatenlos dem Treiben der Lebensmittelindustrie zusieht. #krebseregend