Was ist CBD?

#CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, einem Cannabinoid der Hanfpflanze. Es ist nach dem berauschenden THC der bekannteste Wirkstoff des #Cannabis und fast weltweit legal. Schon im Jahre 1940 entdeckte der amerikanische Chemiker Roger Adams das CBD, als er eine ölige Substanz aus wildem Hanf gewann und dessen Bestandteile erforschte. Bald schon waren er und viele andere Forscher sich einig: Die Entdeckung des Cannabidiol ist ebenso wichtig, wie die des Antibiotikum! Denn der kaum psychoaktive Wirkstoff hat ein sehr breites Spektrum an medizinischem Nutzen vorzuweisen. Eine wachsende Zahl an Studien belegt, worauf viele begeisterte Anwender schwören: CBD ist ein wahres Multitalent gegen unzählige Beschwerden.

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Dass selbst Ärzte und Wissenschaft diese These stützen, macht das Öl zu einem immer beliebteren Naturprodukt und einer echten Alternative für Schmerzmittel und anderen Pharmaka. Da CBD nicht berauschend wirkt, lässt es sich sogar sehr gut in den Alltag integrieren.

Wieso wirkt CBD so gut?

Der Mensch besitzt ein eigenes Endocannabinoid-System, das für vielzählige Prozesse im Körper zuständig ist. Es ist ein Teil des Nervensystems und wird hauptsächlich im Gehirn, jedoch auch in Organen wie Nieren und Darm gefunden. Wichtige Bestandteile des Endocannabinoid-Systems sind die sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Die vom Körper selbst produzierten Endocannabinoide docken dort an und aktivieren diese. Die CB1-Rezeptoren spielen vor allem auf der kognitiven Ebene eine zentrale Rolle.

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So sind sie unter anderem für die Gedächtnisfähigkeit verantwortlich. CB2-Rezeptoren sind nachgewiesenermaßen für die Immunabwehr im zentralen Nervensystem zuständig.

Da der Mensch also über ein eigenes System für Cannabinoide verfügt, kann CBD-Öl ideal aufgenommen und verarbeitet werden. Die Wirkstoffe ähneln den von uns selbst produzierten Endocannabinoiden und machen das Öl so zu einem natürlichen Heilmittel, dass das körperliche Gleichgewicht sanft wiederherstellen kann.

Wofür wird CBD angewendet?

Nicht nur im Internet, auch in Reformhäusern, alternativen Geschäften und auf Messen können Produkte mit CBD erworben werden. Von Tropfen und Tinkturen über Kapseln und Cremes ist mittlerweile alles zu finden. Dank der vielen gesundheitlichen Vorzüge und der nicht berauschenden Wirkung ist Cannabidiol zu einem echten Trend geworden. Wer das Internet nach Erfahrungsberichten durchstöbert merkt schnell, dass CBD bereits eine große Fangemeinde besitzt. Gut für die #Gesundheit, Hilfe bei unzähligen Beschwerden, kaum Nebenwirkungen und dabei noch ganz natürlich und legal.

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Dass Studien diese Tatsachen belegen können, ist vermutlich einer der Gründe, warum das Öl aus der Hanfpflanze zum immer beliebter wird. Vor allem chronische Schmerzpatienten profitieren von der gesundheitsfördernden und schmerzstillenden Wirkung des Hanfextrakts. Doch die Forschung zeigt, dass CBD weitaus mehr ist, als ein natürliches Schmerzmittel. Folgende Wirkungen soll CBD unter anderem haben:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • entspannend
  • antibakteriell
  • antioxidativ
  • antitumoral
  • entkrampfend
  • neuroprotektiv
  • antidepressiv
  • angstlösend
  • antipsychotisch

Dank der Tatsache, dass alle Säugetiere über ein Endocannabinoid-System verfügen, kann CBD sogar bei den meisten Haustieren eingesetzt werden. Weitere Studien sollen noch mehr über den Nutzen des natürlichen Heilmittels herausfinden. Fest steht jedoch jetzt schon, dass CBD ein unglaublich vielfältiges Präparat mit echtem medizinischem Potential ist.

Hat CBD Nebenwirkungen?

CBD ist kaum psychoaktiv, weshalb es im Gegensatz zum bekanntesten Cannabinoid THC nicht berauschend wirkt. Das macht es zu einem perfekten Begleiter im Alltag für all diejenigen, die ihre Beschwerden lindern oder sich etwas Gutes tun möchten, ohne „high“ zu werden. Eine halluzinogene Wirkung wie beim Kiffen muss also nicht befürchtet werden. Selbst das Autofahren und Bedienen von Maschinen ist nach der Einnahme gestattet und funktioniert ohne Beeinträchtigungen.

Bei manchen Anwendern kann es je nach Dosierung zu Müdigkeit, Benommenheit, Mundtrockenheit oder Durchfall kommen. Wie bei allen Heilmitteln, ob natürlich oder synthetisch, hängt die Wirksamkeit und Verträglichkeit vom Anwender ab und kann von Person zu Person schwanken. In der Regel lassen die Nebenwirkungen von CBD jedoch, sofern sie überhaupt auftreten, meist nach einer Eingewöhnungsphase von vier bis acht Wochen nach. Im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmitteln, Antiphlogistika und Psychopharmaka sind die unerwünschten Nebeneffekte von Cannabidiol jedoch absolut vertretbar. Diese Tatsache und der Fakt, dass CBD ein natürliches Produkt mit wissenschaftlich bestätigtem und großen medizinischen Potential ist, sind gute Gründe, dem Hanfextrakt eine Chance zu geben.

Wie wendet man CBD an und wie dosiert man es?

Eine immer größer werdende Nachfrage und ein rasanter Anstieg an begeisterten Anwendern hat dafür gesorgt, dass CBD mittlerweile in den verschiedensten Formen erhältlich ist. Für die orale Einnahme stehen zum Beispiel Öle und Kapseln zur Verfügung, zur äußerlichen Anwendung gibt es Cremes und Tinkturen. Auch ausgefallenere Varianten, wie Kristalle, Kaugummis und Kosmetik sind am Markt angekommen. Welches Produkt das Richtige ist, hängt unter anderem vom Einsatzgebiet und den persönlichen Präferenzen des Nutzers ab. CBD-Öl hat einen intensiven, leicht bitteren Kräutergeschmack. Manche mögen diesen Geschmack sehr gerne, andere greifen lieber auf die Kapseln zurück. Wer keine Tabletten schlucken kann, ist vermutlich froh über die Tropfen. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielseitig wie die Anwender selbst. Deshalb gibt es keine einheitliche Empfehlung für die beste Darreichungsform oder die richtige Dosierung.

Wichtig ist nur, sich langsam an das Cannabidiol zu gewöhnen und sanft einzusteigen. So kann man beobachten, wie das Präparat wirkt und sich in Ruhe an die ideale Dosierung herantasten.

Es kann beispielsweise mit 3 Tropfen bzw. einer Kapsel morgens oder abends begonnen werden. Wenn die gewünschten Effekte nach einer Woche noch nicht erreicht werden und das Präparat gut vertragen wird, kann man die Dosis steigern. Eine maximale Tagesdosis von 60 Tropfen sollte nicht überschritten werden, da es sonst zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Durchfall kommen kann. Wer doch einmal versehentlich mehr CBD zu sich genommen hat, braucht jedoch nichts zu befürchten. Denn Cannabidiol kann nicht überdosiert werden. Das ist ein weiterer Punkt, der für die Anwendung von CBD spricht.

Erfahrung der Autorin mit CBD

Ich selbst habe CBD bereits gegen vielerlei Beschwerden eingenommen und getestet, ob mir das Öl hilft. Dabei war ich auf mehreren Ebenen sehr positiv überrascht. Zum einen schmecken die Tropfen sehr angenehm nach Kräutern. Zum anderen konnte ich selbst bei sehr hohen Dosierungen, die ich bei Migräne benötige, keinerlei negative Effekte feststellen. Zudem hat es ein erstaunlich großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und wirkt, wenn man es unter die Zunge träufelt und einwirken lässt, sehr schnell. Gegen folgende Beschwerden konnte ich CBD erfolgreich verwenden:

  • Regelschmerzen und PMS
  • Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit
  • Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Stimmungsschwankungen

Anmerkung

Trotz all den großartigen Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten, ersetzt die Einnahme von CBD keinesfalls einen Besuch bei einem Mediziner. Wer Beschwerden jeglicher Art hat, sollte vorerst seinen Arzt konsultieren und mit ihm gegebenenfalls über die Einnahme von Cannabidiol sprechen. Denn auch wenn CBD ungefährlich ist, ist es sinnvoll erst eine Diagnose zu erhalten und zu überprüfen, ob die Einnahme des Hanföls ausreichend ist, bzw. ausprobiert werden kann. So ist man abgesichert und kann beruhigt mit der Anwendung beginnen.