Endlich Wochenende!

Das bedeutet für Millionen Deutsche ausschlafen. Doch nun wollen Wissenschaftler herausbekommen haben, dass uns das lange Schlafen am Samstag und Sonntag krank macht.

An der University of Arizona forschten Menschen beim Projekt Sleep and Health.

Getestet wurden demnach 984 Probanden im Alter zwischen zweiundzwanzig und sechzig Jahren. Aufgebaut ist das ganze auf die SHADES-#Studie der University of Pennsylvania, welche sich mit dem Zusammenhang von Gesundheit, #Schlaf & Ernährung beschäftigt.

Mit dem social jetlag ist der Zeitunterschied zwischen dem Weckerklingeln in der Arbeitswoche und der Aufstehzeit an Wochenenden gemeint.

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Die Symptome gleichen, wie der Name schon andeutet, einem Jetlag. Schlechte Laune und/oder Müdigkeit sind die Folge des langen Schlafens, da die innere Uhr des Individuums völlig durcheinander gebracht wird. Die Forscher von Arizona haben Ergebnisse feststellen können, die mehr als besorgniserregend sind. So soll jede Stunde, die der Mensch über seinem normalen Schlafpensum hinaus verschläft, das Risiko für eine Herzerkrankung um elf Prozent erhöhen. Der social jetlag ist zudem ein Problem der modernen und zivilisierten Leistungsgesellschaften reicher Länder wie beispielsweise Deutschland und den USA.

Doch was nun tun?

Die Antwort klingt simpel, aber Regelmäßigkeit und Routine sind Schlüsselwörter für einen funktionierenden und erholsamen Schlaf. Auch wie lang der Schlaf sein sollte, ist wichtig.

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8 Stunden sind in der Regel für einen normalen erwachsenen Menschen angebracht. Kinder benötigen mehr Schlaf, ältere Mitmenschen weniger.

Wissenschaftler raten sich feste Zeiten zu setzen, zu denen jeden Tag das Bett aufgesucht werden sollte. Auch ist es wichtig – so offensichtlich es auch scheinen mag – müde zu sein. Denn dann gelingt das Einschlafen schnell. Mittagsschläfchen sollten demnach vermieden werden, falls man dazu neigt, durch diese nachts keine Ruhe mehr zu finden.

Koffeinverzicht vor dem Schlafen gehen klingt ebenfalls nach einem bereits altem Rat, ist aber immer noch aktuell. Ebenfalls sollte Alkohol vermieden werden, denn obwohl die weitlaufende Meinung „damit schläft sich's schneller“ stimmt, ist der Schlaf nachweislich qualitativ beeinträchtigt.

Eine ausreichende Bewegung am Tag, optimaler Weise an der frischen Luft, ist zudem nützlich, um den Körper auszupowern. Das Abendessen sollte in Maßen statt in Massen genossen werden, sodass nichts Schweres im Magen den Schlaf behindern kann.

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Für Kleinkinder bereits etabliert, ist eine abendliche Routine auch für Erwachsene nützlich. Statt des Kinderbuchs darf hier gerne ein Roman gelesen werden oder ein Bad genommen. Sollten Sie dennoch im Bett liegen und sich von einer Seite zur anderen rollen, dann empfiehlt es sich aufzustehen und eine leichte Tätigkeit zu verüben. Sonst wird Ihr Körper sich unter Druck fühlen. Deshalb die letzte Regel: Keinen Druck aufbauen, wie "Ich muss jetzt echt schlafen, morgen muss ich früh raus!"

Mit diesen Tipps steht dem erholsamen Schlaf nichts mehr im Weg!

In diesem Sinne: Gute Nacht :) #Wochenende