Bei schönem Wetter will man die Sonne genießen. Eis essen, Schwimmen gehen oder im Garten arbeiten – warme Tage bringen die Menschen nach draußen. 2,5 Millionen der Deutschen, müssen zudem berufsbedingt in die Sonne. 260.000 Bürger erkranken jedes Jahr an Hautkrebs.

Der Schutz ist einfach.

Eincremen vor dem Sonnenbaden kann helfen! Wenn es richtig gemacht wird. Zunächst ist es vollkommen egal, welches Produkt man hierfür verwendet. Egal ob #Sonnencreme, Milch, Spray oder Öl – alle Formen des Sonnenschutzes eignen sich. Auch die Preisklasse ist nicht entscheidend für die perfekt geschützte Haut. Discounter-Sonnencreme kann unter richtiger Anwendung genauso wirksam wie ein High-End-Produkt sein.

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Kann ich Reste vom letzten Sommer noch verwerten?

Verschlossen ist eine handelsübliche Sonnencreme 30-36 Monate haltbar. Bereits im letzten Jahr gekaufte, aber noch geschlossene Tuben, können bedenkenlos genutzt werden. Ist eine Sonnenpflege angebrochen, so ist die Angabe auf der Rückseite entscheidend. Dort findet sich, wie übrigens auf allen Kosmetika, das Abbild eines Tiegel. Die Zahl darin gibt die Monate an, in der das Produkt verwendet werden kann. Um ihre Sonnenmilch lange nutzen zu können, sollten Sie sie kühl und trocken lagern. Der Kühlschrank eignet sich perfekt und zudem erhält man so beim Auftrag im #Sommer gleich einen Frischekick. Wann sollte Sonnencreme nicht mehr verwendet werden? Hier sollte man sich ganz auf die Sinne verlassen. Riecht die Pflege komisch, ist ihre Konsistenz verändert, lagert sich Öl bzw.

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Wasser ab oder hat sie sich eigenartig verfärbt, sollte der #Sonnenschutz in den Müll wandern.

Wie schütze ich mich richtig vor der Sonne?

Grundsätzlich gilt: Je heller, desto mehr Lichtschutzfaktor (LSF) ist angebracht. Helle Hauttypen sollten mindestens LSF 25-30 benutzen, besser jedoch 50. Oftmals haben nordische Phänotypen Angst, mit einem so hohen Schutz, nicht braun zu werden – das ist, laut Wissenschaftlern, blanker Unsinn. Sehr dunkle Haut kann dagegen bereits mit LSF 6-10 bis zu 30 geschützt werden. Der vorherrschende Glaube, dass gebräunte Haut keinen Schutz braucht, ist falsch. Die Wahrscheinlichkeit sich zu verbrennen ist geringer, allerdings wird sie Sonne dennoch der Haut schaden. Des Weiteren sollte eine gute Sonnencreme nicht nur vor UVB-Strahlung schützen (bezieht sich auf den Lichtschutzfaktor), sondern auch vor UVA-Strahlen. Dies muss explizit auf der Verpackung stehen! Auch im Schatten kann man Sonnenbrand bekommen! Deshalb sollte die pralle Mittagssonne vermieden werden – unter einem Baum ist es angenehmer und die Haut kann schonend braun werden.

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Wasser verstärkt die Strahlen. Achten Sie im Schwimmbad oder im Meer daher auf Ihre Haut. Durch das kalte Nass spüren wir seltener eine Verbrennung. Das führt zu einem zweiten Fehler, den wir alle gerne tun: die Bikinizonen sollten nicht ausgelassen werden. Ist der Stoff des Badeanzugs sehr leicht, droht dennoch eine Schädigung der Haut durch die Sonne. Daher raten Gesundheitsexperten: erst mit Sonnencreme einreiben, dann Bikini an! Und was, wenn man schon im Wasser war und sich nun zum Bräunen auf ein Handtuch am Strand legt? Es empfiehlt sich, mehrmals den Schutz zu erneuern. Sie sollten sich lieber abtrocknen und sofort wieder eincremen. Nur so wird eine mögliche Schädigung der Haut gänzlich ausgeschlossen. Wasserfeste Sonnencreme ist meist leider nur Schaum statt Traum.

Mit diesen Tipps kann das Sommer-Wochenende und der Urlaub kommen!