Die Zahl der weltweit unter #Depressionen leidenden Menschen steigt weiter rapide an. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen. Das sind rund 4,5 Prozent der Weltbevölkerung und fast 20% mehr als noch vor zehn Jahren. Diese Zahlen sind erschreckend und die Tendenz ist klar steigend.

Für Deutschland schätzt die #WHO die Zahl der an Depressionen erkrankten Menschen auf 4,1 Millionen. Das sind über 5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zudem leiden weitere 4,6 Millionen Menschen unter Angststörungen, die oftmals ebenfalls zu Depressionen führen. Als Hauptgrund für den rasanten Anstieg dieser Zahlen führt die WHO hauptsächlich das Bevölkerungswachstum an und die längere Lebenserwartung an, da hauptsächlich ältere Menschen betroffen seien.

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Rechtzeitige Diagnose wichtig für erfolgreiche Behandlung

Laut der Meinung von Experten werden über 60 Prozent aller Depressionen nicht erkannt und behandelt. Das hat unterschiedliche Gründe. Da sich Depressionen von Mensch zu Mensch anders zeigen ist es für Ärzte nicht immer einfach diese Krankheit erfolgreich zu diagnostizieren. Oft zeigen sich Depressionen über körperliche Beschwerden (Somatisierung), die Ärzte und Patienten falsch einordnen und behandeln. Nicht selten deuten die Betroffenen typische Symptome der #Depression als normale Stimmungsschwankungen oder führen sie auf andere physische Krankheiten zurück. Dann werden oft nur die körperlichen Symptome behandelt, die eigentliche Ursache Depression bleibt so lange unentdeckt.

Anzeigen für eine Depression können sein:

  • ständiges "negatives grübeln"
  • Schlafstörungen
  • extreme Unausgeschlafenheit am Morgen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Müdigkeit und fehlendes Durchhaltevermögen
  • Freudlosigkeit, kein "Spaßempfinden"
  • grundlose Zukunftsängste
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
  • ständige innerliche Unruhe, Entspannung fällt schwer
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Selbstmordgedanken

Hilfs- und Therapieangebote gibt es viele

Die Therapieangebote in Deutschland sind vielfältig.

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Angefangen bei einer klassischen Verhaltenstherapie, einer Bewegungstherapie über die Tanztherapie, von der Kunst- bis hin zu Selbsthilfegruppen. Wichtig und gleichzeitig am schwersten ist der erste Schritt, der in der Regel erst einmal zum Hausarzt führt, der die Patienten an passende Fachleute überweist. Zudem hat sich gezeigt dass Bewegung und Sport sehr dabei helfen können Depressionen zu überwinden. Auch der positive Effekt der Ermutigung und gegenseitiges aufbauen über Aktivitäten in einer Gruppe wird von Menschen mit Depressionen, die sich häufig sozial stark zurückziehen, als sehr positiv empfunden. Zudem kann eine Umstellung der Ernährung zur Genesung beitragen. #Therapie #Gesundheit