Es gibt kaum ein Thema, das in westlichen Gesellschaften kontroverser diskutiert wird als die #E-Zigarette. In Deutschland findet das Dampfen weitaus weniger Befürworter als es beispielweise in Großbritannien der Fall ist. Dort wird die E-Zigarette als eine um bis zu 95 Prozent weniger schädliche Alternative der Nikotinaufnahme Rauchern empfohlen, die ihre Abhängigkeit von Tabak bekämpfen möchten. Im britischen Fachblatt „Tobacco Control“ sind nun die Ergebnisse einer Studie zur E-Zigarette veröffentlicht worden, die Dampfer hierzulande in ihrer Entscheidung, von der Tabakzigarette auf die elektronische Variante umgestiegen zu sein, bestätigen werden.

Werbung
Werbung

Wie Spiegel online berichtet, könnten den Erkenntnissen von US-Forschern zufolge in einem Zeitraum von zehn Jahren bis zu 6,6 Millionen frühzeitige Todesfälle verhindert werden.

Ein verlängertes Leben dank der E-Zigarette?

Es ist unter Forschern umstritten, ob die E-Zigarette tatsächlich weniger schädlich als ihr Original oder die nur scheinbar harmlosere Form zur Nikotinaufnahme darstellt. Unter Berufung auf die Ergebnisse einer im britischen Fachblatt „Tobacco Control" veröffentlichten Studie berichtet das Online-Magazin Spiegel online, dass der Umstieg auf das #Dampfen ehemaligen Rauchern möglicherweise sogar helfen könnte, Lebensjahre hinzuzugewinnen. Im Rahmen der angesprochenen Studie sei analysiert worden, welche Auswirkungen es haben könnte, wenn Raucher sich entscheiden würden, vollständig auf Tabak zu verzichten und stattdessen ausschließlich zu dampfen.

Werbung

Dies sei allerdings nur unter der zugrunde liegenden Annahme zu erreichen, wenn durch entsprechende politische Initiativen der Umstieg auf die E-Zigarette entsprechend gefördert und unterstützt würde.

Die vielversprechenden Ergebnisse der neuen Dampfer-Studie

Im Rahmen der Studie, so Spiegel online, zeichnen die Forscher zwei verschiedene Szenarien. Im besten Fall würde der Anteil an Rauchern durch die erhöhte Nutzung von E-Zigaretten auf nur noch fünf Prozent absinken, im pessimistischsten Szenario wären es noch zehn Prozent. Berücksichtigt sei außerdem das Risiko noch unentdeckter gesundheitlicher Schäden, die durch E-Zigaretten hervorgerufen werden könnten und Forschern heute noch nicht bekannt sind.

Auch wurde bedacht, dass ein gewisser Anteil von Nichtrauchern durch die dann gestiegene gesellschaftliche Attraktivität der E-Zigarette zum Dampfen verführt werden könnte. Unterm Strich ließen sich auf Basis dieser Parameter 6,6 Millionen vorzeitige und durch Rauchen hervorgerufene Todesfälle verhindern, im Rahmen des pessimistischsten Szenarios seien es immerhin noch 1,6 Millionen weniger Todesfälle. Während im optimistischen Szenario ein Risikopotenzial der E-Zigarette von fünf Prozent im Vergleich zur Tabakzigarette einberechnet wurde, geht man im pessimistischen Szenario von einem 40-prozentigen Risiko im Vergleich zu herkömmlichen Tabakprodukten aus, so das Online-Magazin kurier.at. Weitere spannende Nachrichten gibt es hier!