Fast jeder kennt es - nach einem langen Shoppingtag ist man endlich daheim und packt euphorisch die neu-erworbenen Stücke aus. Die neue Skinny Jeans, die perfekte Rundungen zaubert, das neue Paar hochhackige Herbststiefel oder den großen, kuscheligen Schal, der perfekt zu dem einen Mantel passt. Leider können genau diese Kleidungsstücke schlecht für den Körper sein und die #Gesundheit gefährden.



Enge Hosen oder Bleistiftröcke

Vor allem bei festen, wenig elastischen Stoffen wie Jeans oder Kord kann der Blutfluss in den Beinen und im Becken abgeklemmt werden. Das fördert nicht nur Cellulite, sondern auch unschöne Krampfadern entstehen schneller.

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Eine Studie der Medizinuniversität Wien ergab, dass jede zweite Frau und jeder vierte Mann im Schnitt an Krampfadern leidet und das, unter anderem, wegen zu enger Kleidung. Auch auf Nerven und Organe kann zu enge Kleidung drücken, was bis zum Organversagen und zu Ohnmacht führen kann. Ein extremes Beispiel dafür, ist das Korsett.

Schlechte Laune – eine zu enge Hose, die dauernd zwickt und kneift beim Laufen, kann einem ganz schön den Tag vermiesen. Dann morgens lieber nochmal das Outfit wechseln und zu einer körperfreundlichen Alternative wie der 'Jeggins' (eine elastische Mischung aus Jeans und Leggins) greifen.

Hautenge Shirts und BH's

Liebe Ladies: aufgepasst! Ein ungemütlicher BH, der zwar der Oberweite schmeichelt aber eindeutig eine Nummer zu klein ist, kann zu Rückenschmerzen, Problemen mit der Wirbelsäure und Verhärtungen im Schulterbereich führen.

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Vor allem die Damen, die mit einer großen Oberweite gesegnet sind, sollten sich unbedingt von Fachpersonal beraten lassen, da sonst schwerwiegende Rückenschäden auftreten können. Bralettes oder bügellose BH's sind nicht nur eine gesunde Alternative, sondern sie tragen sich auch viel angenehmer.

Auch Shape Wear oder hautenge Shirts sollten wenn dann nur aus Elasthan oder anderen dehnbaren Stoffen getragen werden, da es andernfalls zu Unterbrechungen der Blutzirkulation kommen kann. Im Extremfall können Atemschwäche oder Verdauungsprobleme auftreten und sogar Inkontinenz wird begünstigt.

Schals, große Kapuzen und Shopper

Diese drei Fashionteile sind zwar momentan total angesagt, bringen aber einige gefährliche Nachteile mit sich. Sie belasten die Wirbelsäule und verursachen Rückenbeschwerden und Nackenverspannungen. Die einseitige Belastung, die durch große Shopper entstehen kann, könnte in schlimmen Fällen zu Bandscheibenvorfällen führen.

Durch das Tragen von Kapuzen und Schals können verstärkt Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich entstehen, trotz des vermeindlich geringen Gewichts.

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Tip: Wenn schon ein Schal, dann ein dünner aus Wolle. Der hält im Winter wärmer als einer aus Baumwolle und ist zudem schonend für den Rücken.

High Heels

Das Tragen von High Heels führt automatisch zu einer unnatürlichen Körperhaltung, da die Ferse entlastet wird und Frauen dadurch ihr gesamtes Gewicht auf den Zehen tragen. Daraus entsteht meist ein Hohlkreuz, das mehr oder weniger stark ausgeprägt ist und das zu gefährlichem Rückenleiden führen kann. Klar, High Heels machen schöne lange Beine und einen attraktiven Po, trotzdem sollte man versuchen, die guten Stücke nur für ganz besondere Events aus dem Schrank zu holen.

Auch vor Schadstoffen sei gewarnt. Immer mehr Hersteller verwenden gefährliche Chemikalien und Giftstoffe bei der Produktion der Waren. Wer an Allergien leidet, kann zu Herstellern greifen, die zertifiziert schadstofffreie #Mode herstellen.

Also, bei der nächsten #shopping-Tour nicht nur darauf achten wie es aussieht, sonder auch wie es sich anfühlt.