Wie kam ich ausgerechnet in den Senegal?

Hilfe zur Selbsthilfe, erklärte mir erstmalig unser Pfarrer im Konfirmanden Unterrricht. Er zeigte auf großen, bunten Plakaten Menschen aus Afrika, die mit Hilfe von deutschen Projekten ihr Leben lebenswert und mit Selbstwertgefühl gestalten konnten. Ich weiss nicht mehr, worum es genau ging. Ich glaube mich zu erinnern, dass es Brunnenbau-Projekte waren.

Doch wie mein Herz hüpfte, als ich das alles sah, daran erinnere ich mich noch, als wäre es gestern gewesen.

Von da an beschloss ich: „ich will später nach Afrika, um dort Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.“

Doch zunächst überdeckten andere Abenteuer mein Leben.

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Das waren wichtige Dinge wie: „Ist mein Lieblingssänger in den Charts auf Platz 1 und: Wie komme ich am Abend von meinem Dorf in die nächste Disco?“

Auch das ging vorbei und ich befand mich plötzlich mit Kind und Ehemann in Haushaltsangelegenheiten wieder. Es kamen mehr Kinder und Afrika schien für mich nun unerreichbar, doch nie vergessen. Denn manchmal, in den wenigen Augenblicken der Ruhe, sah ich die Bilder wieder vor meinem geistigen Auge: die fast verhungerten Kinder, die ausgemergelten Mütter und die verzweifelten Väter, die sich jedoch später, mit der Hilfe zur Selbsthilfe, in fruchtbare Felder, satte Kinder und lachende Gesichter verwandelten.

Mein Leben verlief jedoch so, dass mein Afrika-Traum unerreichbar schien.

Doch nach vielen, vielen Jahren, ja im Grunde ein Leben später, geschah 2013 das Unerwartete.

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Ich wurde von einer Familie aus dem #Senegal eingeladen. Dieser Kontakt ergab sich durch eine Naturheilgruppe in Facebook. Wer hätte das gedacht?

Zu dieser Zeit arbeitete ich schon in meiner eigenen Naturheilkunde-Praxis in der Schweiz.

Über Nordhessen, wo ich geboren bin, verschlug es mich nach Südeutschland und dann landete ich schon recht südlich in der Schweiz.

Wie kam es zu der Einladung?

Der Grossvater dieser Familie im Senegal, war mehrere Male operiert worden und es ging ihm nicht so gut. Der Sohn machte sich Sorgen, nahm mit mir Kontakt auf und ich bot an, seinem Vater Fernreiki zu geben.

Ich erinnere mich noch genau an den Sonntagnachmittag im Herbst 2013, als ich das erste Mal Fernreiki nach Westafrika sendete.

Da wir alle energetisch miteinander verbunden sind, funktioniert diese Art der Energieübertragung. Wer sich schon einmal mit morphogenischen Feldern beschäftig hat, die Rupert Sheldrake beschreibt, der kann sich ungefähr vorstellen, wie so etwas wirksam sein kann.

Der Grossvater liess mir später ausrichten, dass er eine friedliche Entspannung, Wärme und etwas Kribbeln in den Händen und Beinen gespürt hat.

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Egal was jemand spürt bei der Übertragung, es werden immer mehr oder weniger die Selbstheilungskräfte der empfangenden Person gestärkt.

Auch ich selbst spürte, dass die Energie sehr stark geflossen war. Dabei hockte ich auf meinem Sofa in der Schweiz, auf 1100 Metern Höhe.

Der Sohn und die Tochter der Familie im Senegal waren froh und dankbar für die Hilfe und hatten nun den Wunsch, selbst #Reiki zu lernen. Um dies zu verwirklichen, luden sie mich zu sich ein. Ich zögerte nicht lange, checkte meine Finanzen und buchte den Flug für den 6. Januar 2014 für 3 Wochen nach #Dakar.

Fortsetzung folgt

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