Die Aussage: Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In vier Sprachen." einer Abiturientin aus Köln, schlägt zur Zeit in ganz Deutschland hohe Wellen. Nun stellt sich die Frage, ob dieses Wissen den Schülern nicht eigentlich in der #Schule, die einen auf das spätere Leben vorbereiten soll, beigebracht werden sollte.

Schon vor vielen Jahren sagte ein römischer Philosoph: In der Schule kommt man nicht dazu, das Notwendige zu lernen, weil zu viel Überflüssiges gelehrt wird.“

Dies kann ich nur bestätigen. Auch von einigen Lehrkräften bekommt man auf die Frage, ob dies einem denn im Leben später etwas bringen würde, die Antwort:“Nein! Außer du unterrichtest später selber das Fach um es wiederum Schülern bei zu bringen die es auch nicht brauchen!“.

So stellt sich die Frage ob man an Stelle dieser anscheinend unnötigen Unterrichtsinhalte nicht lieber wichtigere Unterrichtsinhalte, wie zum Beispiel das Verstehen eines Mietvertrages, stellen sollte. Den Schülern würde es ja schon helfen, wenn man ihnen nur zwei bis vier Stunden im Monat dafür geben würde. Doch wie schon seit vielen Jahren kann man sich auf unser Kulturministerium nicht verlassen. Stattdessen diskutieren sie lieber über das Thema G8 oder G9 oder andere Sachen, die natürlich nicht schlecht oder unwichtig sind, aber einen Schüler nicht so sehr interessieren wie es ihn interessiert, dass er nicht bei der ersten Mietvertragsunterzeichnung direkt übers Ohr gehauen wird und am Ende dann blöd da steht. Dies ist aber nicht das Problem des Kulturministeriums, denen es anscheinend nicht um das Wohl und die Zukunft der Schüler geht. Es ist eigentlich geradezu traurig, dass dieses Thema von einer Schülerin erst öffentlich angesprochen werden muss und nicht schon vorher von den Verantwortlichen angesprochen wurde.

Man kann nur hoffen, dass diese öffentliche Diskussion etwas bewirkt und die Politik sich bemüht für dies Problem eine Lösung zu finden. #Facebook