Es ist kaum zu glauben, dass das Wahrzeichen, das mit seinen rund 120 Antennen an der Spitze 324,8 Meter hoch ist, einst als "Schandfleck" bezeichnet wurde. Der riesige Stahlturm wurde 1889 anlässlich der Weltausstellung errichtet und brachte die Pariser dazu, gegen das monströse Bauwerk zu protestieren. Heute, am 31. März 2015 wird das Kunstwerk aus Stahl 126 Jahre alt.

Statt dem ursprünglichen Plan, den Eiffelturm 20 Jahre nach seiner Eröffnung abzureißen und zu verkaufen, wurde er dank der Erfindung der drahtlosen Telegraphie zum höchsten Sendemast der Welt und durfte stehen bleiben. Gott sei Dank konnte der ursprüngliche Plan nicht durchgezogen werden, denn heute gilt das Stahlwerk laut der Bild zu den wertvollsten Sehenswürdigkeiten Europas, es zählt zu den sieben Weltwundern der Moderne und zieht jedes Jahr mehr als 6 Millionen Touristen an.

Das Wahrzeichen ist ein Bauwerk, das jede Menge Arbeit mit sich bringt und ständiger Veränderung ausgeliefert ist. In einem Geburtstagsartikel der Bild wird berichtet, dass der Eiffelturm alle sieben Jahre neu gestrichen wird, und dabei etwa 60 Tonnen Farbe verbraucht werden. Die Malerarbeiten können bis zu 18 Monate dauern. Die Arbeiter tricksen dabei mit der Farbe ein wenig und verwenden an der Spitze einen helleren Farbton als unten, um den Turm optisch noch höher wirken zu lassen.

Aufgrund von Wärme-, Kälte- und Windeinwirkung verändert sich das Wahrzeichen zusätzlich ständig, auch wenn es sich bei diesen Veränderungen nur um einige Zentimeter handelt. Im Sommer ist der Eiffelturm beispielsweise größer als im Winter, da sich das Eisen bei Kälte zusammenzieht und den Turm deswegen einige Zentimeter schrumpfen lässt. Außerdem wackelt das Stahlgestell! Dank seiner hohen Winddurchlässigkeit passiert das zwar nicht sehr stark, aber bei einem Sturm kann die Turmspitze schon mal zu Wackeln beginnen, was jedoch kein Grund zur Sorge ist.

Um die 600 Menschen sind im Rahmen des Eiffelturms beschäftigt und Touristen werden zu jeder Jahreszeit mit neuen Aspekten des Wahrzeichens überrascht. Im Winter kann man beispielsweise auf der "höchsten Eisbahn von Paris", in 57 Metern Höhe, schlittschuhlaufen. Im ersten Stock des Turmes wird nämlich eine Eislaufbahn aufgebaut. Aber auch im Sommer und in jeder anderen Jahreszeit ist der Eiffelturm ein wahres Touristen-Highlight, vor allem, da er 365 Tage im Jahr besucht werden kann, auch an den wichtigsten Feiertagen, wie Weihnachten und Silvester.

Man ist nicht ohne Grund der Meinung, dass das Wahrzeichen mit Abstand die wertvollste Sehenswürdigkeit Europas ist. Wie die Bild in ihrem Artikel erwähnt, wiegt er 7.000 Tonnen und ist laut einer Studie der Handelskammer von Monza und Brianza (Italien) 435 Milliarden Euro wert.

Besonders heute an seinem 126. Geburtstag wird er zahlreich besucht und ist bei Wind und Wetter, Sonne und Wolken, Schnee und Regen ein stets beliebtes Ausflugs- und Reiseziel, von dem sich weder Touristen aus aller Welt, noch die Pariser je satt sehen werden können. #Kunst