12 Meter hohe Wendelrutschen, eine 4000 Meter lange Paketverteileranlage und tausende Quadratmeter große Hallen: das stillgelegte Postverteilerzentrum am Linzer Hauptbahnhof mutet futuristisch an. Tatsächlich geht es dort um die Zukunft. Die "Post City" ist heuer Teil des Ars Electronica Festivals. Die Auseinandersetzung mit der Zukunft unserer Städte ist das zentrale Thema. Ab sofort ist die Post City für die Öffentlichkeit zugänglich. Angeboten werden kostenlose Führungen, Ausstellungen sowie zwei Partizipationsprojekte für alle interessierten Bürger. Zusätzlich sind 50.000 Euro für kreative Projektideen vorgesehen, die in der Post City ausgestellt werden. "Schwerste Begeisterung über die Location" zeigt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger: "Nicht nur weil ich in den 70ern hier als Gymnasiast mein erstes Geld verdient habe. Sondern weil es wohl keinen besseren Ort gibt, um Linz neu zu denken. Die beeindruckende Architektur und Atmosphäre bietet allen Künstlern eine riesige Spielwiese, um ihre Projekte eindrucksvoll zu inszenieren." Mehr Infos und Anmeldung zu den Führungen gibt es unter aec.at/postcity.

Post City - Lebensräume für das 21. Jahrhundert

"POST CITY - Lebensräume für das 21. Jahrhundert" lautet der Titel des heurigen Ars Electronica Festivals. Im Zentrum steht die Frage, wie unsere Städte künftig aussehen, wenn in den Fabriken mehr Roboter als Menschen arbeiten, alles intelligent miteinander vernetzt ist, Autos selbstständig fahren und alle Postpackerl von Drohnen geliefert werden. Und was es für die künftigen Metropolen bedeutet, wenn der Klimawandel seine Wirkung mit aller Wucht entfaltet? Auf der ganzen Welt entstehen spannende Ideen für neue Architekturen und gesellschaftliche Organisationsformen, die den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte gewachsen sind: Das Neu-Denken des städtischen Lebensraumes hat bereits begonnen! In der für das weltweit renommierte Ars Electronica Festival typischen Verbindung von #Kunst, Technologie und Gesellschaft werden Experten aus der ganzen Welt von 3. bis 7. September in Linz zu einem riesigen Thinktank fusionieren.

Foto: Wikicommons von Manfred Werner