"I want more, I want more...", verlangt die raue Reibeisenstimme des SolokünstlersMarcus Jay Cooper. "Mehr" durfte es für den jungen Musiker schon seit seinen Anfängen vor etwa zehn Jahren sein und so erzählt er äußerst enthusiastisch: "Ich kann zur #Musik durch meinen Bruder der mich in der Kindheit mit Bands wie Prince, the Cure und The Pixies vertraut machte. Mit 14 hab ich mir von einem Tag auf den anderen einfach eine Gitarre gebraucht, einfach aus einen Impuls heraus der stärker als alles andere in dem Moment. Best thing that ever happened!" Die Einflüsse haben ihre Spuren hinerlassen. Marcus spielt hier Alternative Rock mit großen Hooks und verzehrten Gitarren. Das Ergebnis erinnert dann ein bisschen an verrauchte Bars aus vergangenen Jahrzehnten: Es groovt ganz gewaltig, doch schwingt im Sound des Weltenbummlers auch ein HausRomantik und Psychodelia mit. Doch bestreitet er mit dieser Mischung seinen Weg im Alleingang. Allein, weil es so für ihn einfacher war, seine Songs zu schreiben, besonders als er zwischenLondon, Sydney und kurzzeitig in Berlin unterwegs war. Diese Grenzenlosigkeit an den dort erfahrenen Stilen ist es, die er einfach in Akkorde und Textzeilen packen sollte. "Insofern kam mir das Solo Projekt einfach selber zugute, da ich im Geist einfach tun lassen könnte und kann was ich wollte", freut er sich sichtlich über seiner künstlerischen Freiheiten. Und eben um diese geht es auch in den meisten seiner Songs. Jay Cooper beschreibt den Drang, die Sehnsucht wie auch das Gefühl, genau das tun zu wollen und zu müssen, was man gerne machen würde, wie man gerne sein würde - aber es irgendwie nicht kann oder es nicht tut.

Seine Lieder zelebrieren nahezu die Exzesse von Emotionen wieLiebe, Romantik, Trauer, Gier und Hass. Und seine Hörer wissen, wovon er da singt, denn er spricht Gefühlszustände an, die jeden ab und an einfach überkommen und die man verarbeiten muss. "That's life", fügt er zwinkernd hinzu.Gerade bei seinen Auftritten in London und Sydney kam er seinen Eindrücken zufolge ehrlich und authentisch an. Sein Publikum diesen beiden pulsierenden Städten war immer sehr gemischt. Zwischen Teenagern zu Studenten reihten sich auch ältere Kunstgenießer. Ursprünglich kommt Jay Cooper jedoch aus Salzburg und wollte diesen Aspekt in seiner Performance mit der Faszination für die Rooftop Session der Beatles."Ich wollte das unbedingt auch machen. Also haben wir unser ganzes Team zusammen getan und haben einfach auf einer Dachterrasse in Salzburg direkt über der Ausgehmeile ein Open air Konzert veranstaltet"; lächelt er über die Erfüllung seines Herzenswunsches. Denn wenn sich der junge Musiker eines in den Kopf gesetzt hat, dann ist er mit voller Hingabe dabei und darin sieht er auch seine persönlicheHerausforderungen. Stets steht er mit seinem eigenem Perfektionismus in einer Art Kampf, wie er sagt. Denn für ihn muss das alles immer perfekt sein, sonst kann er nichts aus der Hand geben. Es muss sich einfach 100 Prozent richtig und stimmig für den Gefühlsmenschen Marcus anfühlen. - Denn musikalisch möchte er ebenso rau bleiben, wie sein Sound und sich, wie er in alter Cowboy-Manier ausdrückt, seine "Sporen selber erspielen". Und das bedeutet für ihn knkret: Eine eigenePlatte aufnehmen, auf Tour zu gehen, Leute zu animieren, nicht mit Musik aufzuhören und Menschen auch Kraft zu geben. Es gilt dabei, einfach nie den Spaß und die Freude an der #Kunst zu verlieren.

 

http://de.blastingnews.com/reisen/2015/08/sorgenlose-klange-zwischen-dunen-und-wellen-00502851.html 

http://de.blastingnews.com/reisen/2015/02/sydney-eine-stadt-zwischen-alt-und-neu-00281057.html