Die Deutschen spendeten 2014 mit rund sechs Milliarden Euro etwas weniger als im Vorjahr, so die Einschätzung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Spendenrekordjahr war 2013 mit ca. 6,3 Milliarden Euro.

In der Weihnachtszeit haben die Spendensammler dann Hochkonjunktur, wenngleich man das ganze Jahr über sehr aktiv ist. Vor Jahrzehnten wurden wir mit schrecklichen Bildern der "Biafra-Kinder" aufgeschreckt, danach kam Äthiopien. Man zeigte einen völlig abgemagerten Mann, der mit einem Dutzend Kinder um ein spärliches Feuer saß. Der Sprecher: "Dieser Mann ist so schwach, dass er sich kaum noch erheben kann, geschweige denn seine Kinder ernähren." 

Trotzdem habe ich Patenschaften für Kinder übernommen. Leider erzählte mir dann ein befreundeter Abgeordneter aus dem EU-Parlament, dass diese Spendenorganisation in dringendem Verdacht steht, eine getarnte Filiale eines Geheimdienstes zu sein. Ähnliches wurde mir dann zu einer Organisation berichtet, die Geld für den Regenwald sammelte: Angeblich Geldwäsche für die Mafia.

Neuerdings nun scheinen sich besonders die Umweltschutzorganisationen auf süße Eisbärenmotive geeinigt zu haben.

Rettet die Arktis ruft es von Plakatwänden und aus Hochglanzinseraten her:

 llerdings hat die UNO-Beraterin Dr. Rosalie Bertell schon Anfang der 70er Jahre gewarnt, dass die UDSSR (heute Russland) und die USA wohl gemeinsame Aktivitäten zur "Erwärmung der Arktis" betreiben würden. Das haben UNO und auch EU-Parlament sehr ernst genommen und 1978 die EMNOD-Konvention verabschiedet. Die ENMOD- Konvention, englisch Convention on the Prohibition of Military or Any Hostile Use of Environmental Mofification Techniques (dt. Umweltkriegsübereinkommen), ist ein von der Abrüstungskommission der Vereinten Nationen ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag über das Verbot von militärischen oder einer sonst feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken. Die Konvention verbietet den Vertragsparteien gezielte militärische Eingriffe in natürliche Abläufe der Umwelt, aber auch die Nutzung von Umwelt als Waffe in einem Krieg oder bewaffnetem Konflikt. Durch die Konvention wurden internationales Umweltrecht und humanitäres Völkerrecht miteinander verknüpft.

Ob das nun in den Bereich der Verschwörungstheorien gehört, dass man etwa mit HAARP und WORONESCH Radar auch am Klima dreht, wird sich eines Tages evtl. noch zeigen. Falls es so ist, dann hat das Militär jedenfalls den Finger darauf und ohne Zugang zu sicherheitsrelevanten Vorgängen kann man dazu nicht wirklich Behauptungen aufstellen, obwohl hier einige Strategen anscheinend mehr wissen, denn sie behaupten ganz fest: Mit dem Wetter wird nicht gespielt.

Deren Wort in Gottes Ohr. Jedenfalls sind die Russen vor ihren riesigen "Naturschutzgebieten" in der Arktis mit mächtig Militär aufgefahren und möchten diese Gebiete um Millionen qkm erweitern. Angesichts der enormen Bodenschätze in der Arktis kein Wunder.

So entsandte Russland erst neulich wieder einen Schiffsverband Richtung Arktis. Es handele sich um das große U-Boot-Abwehrschiff „Seweromorsk“, die großen Landungsschiffe „Georgi Pobedonosez“ und „Kondopoga“, den Tanker „Sergej Ossipow“, die Hebeschiffe „KIL 164“ und „Alexander Puschkin“ sowie den Bergungsschlepper „Pamir“. Als Ziel der Fahrt bezeichnete der Sprecher die Gewährleistung der militärischen Präsenz Russlands im Weltozean sowie die Gewährleistung der Sicherheit des Seeverkehrs und anderer Arten der Wirtschaftstätigkeit Russlands in der Arktis. 

Wenn man nun Spendengelder sammelt, um die Arktis zu "retten", so ist das schon sehr blauäugig. Denn ein russischer Kommandant sagte: "Hier gehen wir freiwillig nie mehr weg".

Fotorechte: Martha de Jong-Lantink / Flickr.com

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