Anlässlich eines großen Geburtstags, den uns Google Doodle verrät, möchte ich über die Entstehungsgeschichte des Saxophons schreiben.

Man findet es in acht Größen diese entsprechen verschiedenen Tonhöhen, es glänzt meist golden und erlebte seine Geburtsstunde durch Adolf Sax 1846. Ursprünglich war es für die Militärmusik gedacht, bekannt wurde es jedoch erst richtig durch die Jazz #Musik. Betrachtet man das Material aus dem das Saxophon besteht, würde man es den Blechblasinstrumenten zuschreiben, allerdings handelt es sich hierbei um ein Holzblasinstrument.

Der Klang entspringt einem einzelnen schwingenden Rohrblatt, wie man es auch bei der Klarinette findet. Großer Beliebtheit erfreute es sich am Anfang in kleinen Swing Orchestern begrenzt auf 4-5 Spieler. Aus den kleinen Swing Orchestern entwickelten sich bald die Big Bands. Als Tenor oder Alt Saxophon ist es für die Melodieführung zuständig und wird von Trompeten und Posaunen begleitet, aber auch aus Blasorchestern ist es nicht weg zu denken, hier hat das Saxophon auch am längsten Tradition.

Im klassischen Blasorchester legt man besonders auf seinen Klang Wert. Obwohl es hier nur eine Nebenrolle spielt, schätzt man das Saxophon für seine Beweglichkeit die sich durch das Holz ergibt. Mit der Lautstärke kann es das Saxophon aber ohne Problem mit Blechblasinstrumenten aufnehmen als Soloinstrument, Saxophonformationen und in der Kammermusik.In der Kammermusik wird es als Solo und Hauptinstrument in Kombination mit anderen Solo Instrumenten wie Geige, Flöte, Klarinette und Schlagzeug.  Nicht zu vergessen  die Rolle die es in der modernen Musik spielt, hier erfreut es sich ebenso an Popularität. Auch im Rock`n Roll hört man es als Solo Instrument, in dieser Musikrichtung war es schon fast ein Modeinstrument. Heutzutage betonen Komponisten gerne die Aventgardistischen Klänge und  Technische Aspekte  des Saxophons.

Axel Sax wäre wohl sehr stolz gewesen welche Beliebtheit sein Instrument erlangt hat,starb jedoch ständig in Streit mit Neidern und mehrmals angemeldeten Konkurs, völlig verarmt in Paris.

 

Bildquelle: Peter Smola auf Pixelio.de

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