Dies ist die Maske, die in den 70-Jahren in England für Angst und Schrecken sorgte. Mit diesem Gummiüberzug über seinem Gesicht und einer schwarzen Perücke bekleidet, drang der Triebtäter Edward Paisnel - auch das "Biest von Jersey" genannt - nachts in die Häuser seiner minderjährigen Opfer ein, die er betäubte, misshandelte und in vielen Fällen tötete.

Paisnel beging seine #Verbrechen im Zeitraum von 1960-1971 auf der britischen Insel Jersey, bevor er durch einen glücklichen Zufall gestellt werden konnte.

Die Einheimischen kannten Paisel gut - er hatte einen hervorragenden Ruf in der kleinen Inselgemeinschaft und wurde liebevoll “Ted” genannt.

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Doch hinter der bürgerlichen Fassade lauerte das Böse.

In Medienberichten, die nach dem Bekanntwerden seiner Verbrechen erschienen, diagnostizierten Psychologen, dass Paisnel ein klassischer Fall einer gespaltenen Persönlichkeit sei: Am Tage half der freundliche Mr. Paisnel im örtlichen Waisenhaus tatkräftig mit, das von seiner Schwiegermutter geleitet wurde. Nachts jedoch wurde er zum Monster.

Neben seiner angsteinflößenden Kopfbekleidung hatte der Triebtäter auch am Rest seines Körpers furchterregende Vorkehrungen getroffen. Er trug an den Handgelenken mit spitzen Nägeln besetzte Armbänder. Ebenso hatte er unter den Schulterpolstern seiner Jacke weitere Nägel verborgen. Der dahinterliegende Gedanke: Alle Bereiche, an denen seine Opfer versuchen konnten, ihn zu packen und sich zu verteidigen, waren so präpariert, dass diese Versuche zu weiteren Verletzungen auf Seiten seiner Opfer führten.

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In dieser Aufmachung terrorisierte Paisnel über den Zeitraum von 11 Jahren die kleine Insel. Seine Opfer waren bevorzugt Kinder, die er im Waisenhaus seiner Stiefmutter oder im Waisenhaus im benachbarten Dorf nachts in ihren Betten überfiel. Er ging dabei immer auf die gleiche Weise vor. Er stieg durch offen stehende Fenster ein, platzierte eine Schlinge um den Hals seiner Opfer, betäubte seine Opfer zusätzlich mit Chloroform und ging dann dazu über, sich sexuell an den zumeist minderjährigen Opfern zu vergehen.

Das Biest wird gefasst

Paisnel ging bei seinen Taten extrem vorsichtig und systematisch zu Werke. So konnte er den Autoritäten immer wieder entkommen, bis der Zufall seinen Taten ein Ende setzte. Paisnel hatte ein Auto gestohlen, um einen weiteren nächtlichen Streifzug vorzubereiten und geriet in eine Polizeikontrolle. Die Kontrolle hatte ursächlich nichts mit Paisnels Taten zu tun - Paisnel aber packte beim Anblick der Straßenblockade die Panik. Er durchbrach die Sperre, überfuhr eine rote Ampel - eine Verfolgungsjagd folgte, in deren Folge Paisnel gestellt werden konnte.

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Im Auto fand die Polizei die Gummimaske und das mit Nägeln besetzte Armband.

Paisnel wurde 1971 vor Gericht gebracht. Im Prozess wurde deutlich, dass er sich bei seinen schrecklichen Taten an dem französischen Mörder Gilles de Rais orientiert hatte, der traurige Berühmtheit dafür erlangt hatte, Kinder in sein Haus zu locken und sie dort in satanischen Ritualen zu opfern.

Paisnel wurde schließlich zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt und verstarb im Jahre 1994.

Jüngere forensische Erkenntnisse legen nahe, dass Paisnel für deutlich mehr Verbrechen verantwortlich sein könnte - auf dem Gelände des Waisenhauses, auf dem er sein Unwesen getrieben hatte, fand man später bei Grabungsarbeiten Schädel von Kleinkindern.

Die traurige Wahrheit: Wie viele Kinder dem “Biest von Jersey” zum Opfer fielen, wird wohl nie vollends geklärt werden. #Horror #makaber