Suche nach weiteren Beweismitteln wird aufgegeben

Gibt es genug Beweise um #Peter Madsen für den Tod an Kim Wall anzuklagen? Oder hat die Polizei die Hoffnung nach weiteren Beweismitteln aufgegeben?

Am 10. August 2017 begab sich die schwedische Journalistin #KIm Wall mit dem dänischen U-Boot Bauer Peter Madsen in seinem selbst erbauten U-Boot auf die Reise in der Nähe von Kopenhagen. Nachdem sich die Journalistin bei niemanden gemeldet hatte und Leichenteile von ihr am Ufer einer Insel, welche sich in der Nähe der Route befindet, gefunden wurden, war schnell klar, hier liegt ein Tötungsdelikt vor und Peter Madsen ist der Hauptverdächtige. Die Kopenhagener Polizei fand kurz darauf erdrückende Beweise.

Doch nun gab die dänische Polizei bekannt, dass die Suche im Meer aufgegeben werden soll. „Wie es jetzt aussieht, gibt es keinen Grund, weiter mit Schiffen oder Tauchern im Wasser zu suchen“, gab der Abteilungsleiter Jens Møller Jensen der Zeitung "BT" bekannt. Man habe alle Körperteile der Journalistin gefunden. Jedoch gab die Polizei noch vor wenigen Wochen bekannt, man suche nach den Handys der Toten und Peter Madsen um diese auswerten zu können, ob es eventuell nicht doch noch weitere Beweise gäbe.

Prozessbeginn festgelegt

Ende Dezember letzten Jahres wurde bekannt gegeben, dass Madsen, welcher sich bereits seit fünf Monaten in Untersuchungshaft befindet, erneut seine Zeit in Untersuchungshaft freiwillig um vier Wochen verlängern will. Somit hatte er sich anfangs vor dem Prozess drücken können.

Doch laut der dänischen Polizei seien die Anklageschriften in Kürze fertig und auch der Prozessbeginn wurde festgelegt. Am 8. März ist es nun so weit. Madsen beharrt weiterhin darauf, es sei ein Unfall gewesen. Er soll ausgesagt haben, Wall wäre, während er selbst über Deck war, unten an einer Kohlenstoffdioxidvergiftung gestorben. Nach langem hin und her, habe er jedoch zugegeben die Leiche zerstückelt zu haben. Zu den Vorwürfen, Madsen habe die Schwedin sexuell Missbraucht und anschließend ermordet, soll er nichts gesagt haben. Er habe sich aber vor kurzem freiwillig einer psychischen Untersuchung unterzogen. Eine genaue Vorstellung wie ungefähr der Prozess ablaufen wird, hat noch niemand.

Familie und Freunde der toten schwedischen Journalistin Kim Wall

Die Familie von Kim Wall hat zuletzt ein emotionales Video von der schwedischen Journalistin veröffentlicht. In diesem werden Bilder aus ihrem gesamten Leben gezeigt. Dieses Video findet man auf der Homepage von der Stiftung ihrer Familie und Freunden, die den Namen "Kim Wall Memorial Fund" trägt.

Mithilfe dieser Stiftung möchten die Familie und die Freunde der Toten junge Journalistinnen unterstützen.

Trotz dem ganzem Trost und der Unterstützung der Leute weltweit, hat eine Nachricht nicht nur sie erschüttert. Ende Dezember letzten Jahres zog der dänische Verlag Saxo Bücher namens „Das U-Boot-Mysterium“ über den Tod der erst vor fünf Monaten verstorbenen Kim Wall zurück. Der Verlag hatte diese Bücher noch vor dem Prozess veröffentlicht. Im Internet kam große Empörung über die Veröffentlichung der Bücher auf. Ein Nutzer auf Facebook schreib bei auf der Facebook-Seite des Verlages: „Denkt doch an Kims Familie!“. Dem Verlag Saxo wird zudem auch „Sensationshascherei“ vorgeworfen. #Mord