Immer mehr Menschen steigen auf den neuen Trend ein. Dies zeigt auch, dass unser Land sehr tierlieb ist, auch wenn viele denken, dass es kindisch sei. So regen sich viele Leute über angezogene Hunde auf, obwohl sie diesen Schutz oft brauchen, z.B. wegen Nierenproblemen. Damit möchte ich aber nicht alle in Schutz nehmen. Denn viele schaffen sich Hunde an, um sie wie Puppen anzuziehen. Oder ein weiterer Aspekt ist, dass sie die Hunde in Taschen zwängen, um sie durch die Gegend zu tragen. Das finde ich falsch, denn jeder Hund, oder besser gesagt jedes Tier sollte die Chance bekommen sich auszutoben und zu laufen, solange es in der Lage ist dies zu tun. Aber nicht nur Hunde, sondern auch Katzen werden als vollwertiges Familienmitglied angesehen.

Jedoch können die kleinen Lieblinge durch dieses, oft schon übertriebene, Verhalten der Besitzer häufig bösartig werden. Da die Tiere keinen anderen Einfluss kennen, beginnen sie oft wegen Kleinigkeiten, wie vorbeifahrende Radfahrer, zu bellen, knurren oder zu beißen. Dies müsste doch ein Warnhinweis an die Personen sein, denen dieses Tier gehört, dass irgendetwas schief gelaufen ist.

Dabei kriegen oft die Tiere selber die Schuld, obwohl es eigentlich die Schuld der Eigentümer ist.
Es ist auch nicht unbedingt notwendig mit den Tieren ein Training mit einem Profi zu beginnen, wenn das Einkommen für dies nicht genügt, es reicht oft schon ein kleines Kommando um den Hund unter Kontrolle zu bekommen. So kann man diese auch selbst ohne großen Aufwand oder große Ausgaben gut erziehen.


Aber sie meinen es mit den Vierbeinern doch nicht übel. Mittlerweile gibt es alles was das kleine Herz der Tiere begehrt. Von Frisör über Hotels nur für Hunde, bis hin zu Premium-Futter. So möge man fast sagen, dass die Besitzer ihre Tiere vermenschlichen. Nicht nur das, viele sehen ihre Lieblinge als ein vollwertiges Familienmitglied und nehmen diese z.B. mit in den Urlaub.

Weiter möchte ich sagen, dass das Beste, was die Besitzer ihren Tieren geben können, ein würdevoller Abgang ist. Oft wird nicht an Geld gespart, und in eine schöne Beerdigung für die Tiere investiert. Das ist das beste Beispiel dafür, dass wir die Tiere in unseren Mittelpunkt stellen.

Häufig sind es die Männer, die die meiste Zeit mit ihren Lieblingen verbringen. So verbringt der Durchschnitt der Männer ca. 50 Minuten am Tag damit, mit dem Hund spazieren zu gehen. Bei den Frauen sind es nur ca. 30 Minuten. So werden die Tiere zu einer Art #Hobby des jeweiligen Besitzers und verbringen so viel Zeit mit der Familie.