„Tattoos habe ich immer gemocht und ich fand die Welt der Tattoos so attraktiv, dass ich unbedingt ein Teil davon sein wollte. Anfangs habe ich Freunde tätowiert, wie jeder andere Tätowierer - so fängt meine Story an“, erzählt Gyula Szilvási von Invictus Tattoo in Berlin. Der 42-Jährige aus Budapest geht dieser Leidenschaft mittlerweile seit mehr als 15 Jahren nach und verewigt dabei am liebsten realistische Motive aus Flora und Fauna in die menschliche Haut.

Und eben diese Tatsache, dass seine Werke ein ganzes Leben lang halten, übt seiner Meinung nach eine besondere Faszination auf den Ungarn aus. „Außerdem kann man sich immer weiterentwickeln, man hört nicht bei einem bestimmten Level auf, also man ist sozusagen nie komplett fertig“, strahlt er bei der Schilderung seines Berufs. So gibt es ihm zufolge Körperteile, die schwer zu stechen sind und die ihm seine komplette Konzentration abgewinnen. Doch eben diese kniffligen Situationen sind es, die ihn als Artisten stets weiter bringen.

Gerade Body Art bietet mehr Herausforderung als einfaches Zeichnen oder Malen. Damit Gyula stets auf dem neusten Stand bleibt, nimmt er zusammen mit seinem Team an zahlreichen Conventions und Seminare teil und er ergänzt stolz: „Daneben folgen wir den neuesten Trends und auch die Arbeiten unserer internationalen Kollegen.“ Ausnahmen gibt es dennoch für den Tätowierer, der sich ausdrücklich von Symbolen mit radikaler Aussage distanziert. Gyula ist renommiert. Das stellt auch in seiner Laufbahn ein großes, persönliches Highlight dar und so strahlt er: „Die Eröffnung meines ersten Studios war ein großes Moment in meinem Leben, aber andere Erfolge, wie zum Beispiel  als die Magazine meine Werke veröffentlicht haben oder das Erhalten der Mitgliedschaft in dem Tätowierer-Verein sind auch unvergesslich.“

Einen ganz besonderen Stellenwert haben für Gyula die Kundennähe und der individuelle Service. Und das Feedback gibt seiner Strategie Recht: „Wir sind menschenzentriert und unsere Erfahrung ist, dass die Kunden zufrieden nach Hause gehen. Auf die Anfragen antworten wir besonders schnell und wir tun unser Bestes, dafür sind unsere Gäste immer sehr dankbar.“

Und wie bei Tätowierern üblich, zieren auch unzählige Motive bis zu 70% seines kompletten Körpers. Leute, die sich nun ebenfalls für ihre Lebenszeit per Nadel schmücken lassen möchten rät er: „Man sollte sich gründlich überlegen, was und wohin man haben möchte. Ein Tattoo ist für ein ganzes Leben lang und es wäre schlecht, wenn man es über die Jahre hinweg nicht mehr toll findet oder es den einen nicht mehr glücklich macht.“

 

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