In der norwegischen Stadt Fredrikstad wurde eine blinde Frau wegen ihres Hundes des Lokales verwiesen.

Es sollte ein gemütliches Essen zwischen Mutter und Tochter werden. Tina Marie Asikainen hatte vor, mit ihrer fünfjährigen Tochter Burger & Co. zu speisen. Ihr Weg führte sie zu McDonald‘s in Fredrikstad, begleitet vom treuen Blindenhund Rex. Sie gaben ihre Bestellung auf, setzten sich und noch bevor sie ihr Essen verzehren konnten, kam ein Mitarbeiter der Filiale auf sie zu und bat sie, das Restaurant zu verlassen. So berichtet es die norwegische Nachrichtenseite "NRK".

Zwei Minuten dauert es nur, bis die beiden hinauskomplementiert wurden, beobachtet von den erstaunten Gesichtern etwa 20 weiterer Gäste. Die Mutter zeigte dem Angestellten einen Ausweis, aus dem hervorging, dass Rex ein Blindenhund und sie auf ihn angewiesen sei. Ihrer Aussage nach hatte jedoch keiner der Mitarbeiter Interesse daran, den Ausweis genauer zu lesen. Stattdessen beharrten sie darauf, dass sie solle das Restaurant verlassen.

Übertriebene Hygienevorschriften für einen Blindenhund

Die Mutter war so schockiert, dass sie vor ihrer Tochter in Tränen ausbrach und von diesem Vorfall auf ihrem Facebook-Profil berichtete. Anschließend habe sie die Polizei verständigt, worauf die Beamten die Mitarbeiter der Filiale zur Ordnung gerufen hätten. Traurig, dass man erst zu solchen Mitteln greifen muss, um zu seinem Recht zu kommen.

Hier hat man Hygienevorschriften offenbar extrem ernst genommen. Ein Sprecher von McDonald's erklärte gegenüber der Zeitschrift "Independant“, sie würden den Vorfall sehr bedauern und der Restaurantverweis hätte nicht passieren dürfen. Besser späte Einsicht als keine.

Timberlakes BBQ-Restaurant: Mäuse statt gutem Essen

Bei Justin Timberlake klappt es mit der Einsicht noch nicht so ganz, denn in seinem New Yorker Restaurant „Southern Hospitality“ nimmt man Hygiene deutlich weniger ernst als in Norwegen. Aktuellen Meldungen zufolge muss es in diesem Barbecue-Restaurant alles andere als sauber zugehen. Hier gibt es ein Nager-Problem! Vielleicht sollte hier mal Frank Rosin vorbeikommen, denn der macht gerade Auswandererlokale sehr erfolgreich wieder flott. Schon zum zweiten Mal in Folge fiel das Lokal von Justin Timberlake bei der Kontrolle der New Yorker Gesundheitsbehörde durch. Man entdeckte Mäuse. So kann man seine Fans natürlich also auch schocken. Besser wäre allerdings eine gute neue Musikproduktion.

Dabei wirbt die Homepage sehr offensiv und spart nicht an Übertreibungen. Hier bekäme man ein sensationelles Barbecue und die beste Atmosphäre der Stadt. Wie soll das gehen, wenn Mäuse unter den Tischen tanzen? Sänger sollten es lieber nicht mit der Gastronomie versuchen, zumindest, wenn sie ihr Reinigungspersonal nicht im Griff haben.

Wenn der 34-Jährige Timberlake seinen Laden nicht bald ungezieferfrei bekommt, hat er garantiert eines: ein Imageproblem.

„Big Mac Hamburger“ Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons #Musik #Gesundheit #Kochen