Immer mehr Raucher steigen auf E-Zigaretten um. Die Debatte über die Sicherheit von E-Zigaretten tobt nun seit Jahren und für die vielen Fans des „Dampfens“ ist die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen des „Dampfens“ von E-Zigaretten mittlerweile zur Glaubensfrage geworden.

Wie wirkt sich das „Dampfen“ von E-Zigaretten auf die Lunge aus?

Wie die britische Zeitung „The Mirror“ nun berichtet, wurden anhand eines spektakulären In-vitro-Labor-Experimentes die Auswirkungen des „Dampfens“ von E-Zigaretten auf die Lunge untersucht. Dass Außergewöhnliche an diesem Experiment waren aber nicht die Ergebnisse, denn bereits Vorstudien haben den „Dampf“ von E-Zigaretten als bis zu 95% weniger schädlich als normale Zigaretten eingestuft, sondern der Versuchsaufbau.

Erstmals In-vitro-Labor-Experiment zur Untersuchung des „Dampfes“ von E-Zigaretten eingesetzt?

Der Versuch war genauso einfach wie spektakulär. Ein Roboter wurde mit menschlichen Lungenzellen ausgestattet und alter Luft, sowie „Dampf“ aus einer E-Zigarette ausgesetzt. Ziel des Experimentes war die Untersuchung der Auswirkungen des „Dampfens“ auf das menschliche Lungengewebe. Um diese aufwendigen Experimente durchzuführen, hat sich der Tabakriese British American Tobacca mit der MatTek Corporation zusammengeschlossen.

Beweist spektakuläres Experiment die Unbedenklichkeit des „Dampfens“ von E-Zigaretten?

Wie in der Onlineausgabe des „Mirrors“ zu lesen, starben die Zellen nach ca. sechsstündiger „Konfrontation“ mit alter Luft ab. Ein ähnliches Ergebnis zeigten auch diejenigen Zellen, die einer aggressiven und kontinuierlichen Dosis von „Dampf“ aus einer E-Zigarette ausgesetzt waren. In dieser Hinsicht gab es keine Unterschiede zwischen „Dampf“ und Atemluft. Wie die Sprecherin von British American Tobacca, Dr. Marina Murphy, betont, konnte durch die Verwendung des „Rauch-Roboters“ in Kombination mit einem Labor-basierten Test der Nachweis erbracht werden, dass der „Dampf“ von E-Zigaretten keine toxischen Auswirkungen auf das Gewebe der menschlichen Atemwege hat.

Studien bestätigen den Vorteil des „Dampfens“ von E-Zigaretten im Vergleich zum Rauchen herkömmlicher Zigaretten

Obwohl diese Studie keine spektakulären neuen Erkenntnisse gebracht hat, wurde sie von Professor Michael Siegel von der Abteilung für kommunale Gesundheitswissenschaften an der Boston University begrüßt. Der Gesundheitsexperte warnte aber auch gleichzeitig vor einer Überhitzung des flüssigen Tabaks, denn dadurch könnten sehr wohl Schadstoffe entstehen.

Wie in der Onlineausgabe des „Mirror“ zu lesen, ist diese fälschlicherweise zu große Überhitzung des flüssigen Tabaks bei Experimenten auch der Grund, warum der „Dampf“ von E-Zigaretten in manchen Studien als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. In Relation gesehen, ist laut Angaben des „Schweitzer Fernsehens“, bei herkömmlichen Zigaretten der Formaldehydwert 60 Mal und der Acetaldehydwert sogar bis zu 1000 Mal höher.

Foto: Vaping360 – CC-BY 2.0 – flickr.com #Hobby #Gesundheit