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Der letzte Trend: Das gute, alte Gedicht ist zurück
Rolf Kohler
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Wahl-Chaos: Warum eine Minderheitsregierung der Demokratie am nächsten käme

Jamaika ist gerade erst geplatzt, da reden alle über Neuwahlen: Dabei wären wechselnde Mehrheiten die beste Option.
Am Ende wird es wohl nicht so weit kommen, aber vielleicht wäre das ja was: Eine Minderheitsregierung. Nachdem die Sondierungen zwischen Union, Grünen und FDP gescheitert sind und die SPD auf der Oppositionsrolle beharrt, könnte eine Regierung, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützt, durchaus eine Option sein. Während in Deutschland allein bei dem Gedanken manche Politiker entsetzt aufschreien und von Instabilität sprechen, ist das in anderen Ländern nichts ungewöhnliches. In Schweden etwa sind Minderheitsregierungen die Regel. Dort stellten etwa die Sozialdemokraten in den vergangenen Jahrzehnten die meisten Regierungschefs, eine Koalition ist die Partei aber seit den 1950er Jahren nicht mehr eingegangen. Ist Schweden etwa keine stabile Demokratie? Wechselnde Mehrheiten für stabile Mehrheit In der Praxis könnte die Union in einem dritten Wahlgang Angela Merkel (CDU) mit einfacher Mehrheit zur Kanzlerin wählen. Ihre Regierung müsste sich dann für ihre Gesetzesvorhaben...
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