Es war ein harter Schlag gegen den #Terror: Gestern konnte der Drahtzieher der Terroranschläge in Paris, Salah Abdeslam, in Brüssel festgenommen werden, wo er völlig unbehelligt in der islamischen Community verkehrte. 

Doch die Antwort der belgischen Islamisten, die das Land seit Monaten in Ausnahmezustand versetzen, folgte prompt. Heute morgen detonierten Bomben am Flughafen und in einer U-Bahn-Station und rissen mehr als 30 Menschen in den Tod. Ganz Europa ist im Schock! In den sozialen Netzwerken machen Normalbürger wie Politiker ihrer Trauer, ihren Ängsten und auch ihrem Ärger Luft. Schnell ist auch die Verbindung zur islamischen Einwanderung und zur Asylkrise gezogen. So fordert etwa die "Junge Alternative", die Jugendorganisation der AfD, einen Einwanderungsstop für islamische Migranten. 

Während die AfD- und JA-Reaktionen auf ein geteiltes Echo im Netz stoßen, welches zwischen entschlossener Zustimmung und dem Vorwurf des Ausnutzens der Anschläge schwankt, schüttelt ganz Deutschland seinen Kopf über die Kommentare österreichischer und schweizer Grünen-Politiker. Die sehen nicht etwa in der Serie von Terroranschlägen mit hunderten Toten in ganz Europa in den letzten Jahren das Problem, sondern darin, dass "Rechtspopulisten" im Zuge dieser Entwicklung stärker werden könnten.

Wie ein Lauffeuer verbreite sich derzeit die Twitter Meldung von Irine Studhalter, Aktivistin der "Jungen Grünen" in Luzern: 

Der österreichische Grünen-Politiker Marco Schreuder scheint derweil als Antwort auf die Terroranschläge das ausgemacht zu haben, was viele als ihre Ursache ansehen:

Der grüne Klubobmann im Wiener Landtag, David Ellensohn, klammert sich an den einen Terroranschlag des mutmaßlich psychisch kranken Anders Breivik, um sein Weltbild aufrechterhalten zu können:

Der bayerische Journalist des evangelischen Pressedienstes Daniel Staffen-Quandt hält derweil die AfD-Stellungnahmen für schlimmer als die Terroranschläge mit 30 Toten und hunderten Verletzten:

Dies sind nur einige von zahlreichen Entgleisungen in sozialen Netzwerken an einem Tag, an dem über 30 Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche Familien einen bitteren Verlust zu beklagen haben.

In sozialen Netzwerken werden die meisten Postings mit dem Hashtag #brusselsattack versehen und sind so zu finden.

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