Nachdem an Silvester die Karneval-Metropole Köln von einem Vergewaltigungsamoklauf erschüttert wurde, hat es nun auch die Fastnachts-Hochburg Mainz erwischt - wenn auch in geringerem Ausmaße.

Dort erfreut sich seit Jahren neben der Fastnachtszeit auch das Johannisfest größter Beliebtheit bei Jung und Alt. Von mittags an wird ein buntes Programm für alle Altersgruppen geboten und Stände bieten ihre Waren und Köstlichkeiten feil. Abends treffen sich Nachtschwärmer in den Gassen der Mainzer Altstadt und am Rheinufer und genießen die lauen Sommernächte. 

Erst grabschen, dann spucken

Doch dieses Jahr wurde die rheinländische Fröhlichkeit abrupt beendet - zumindest für vier junge Frauen zwischen 20 und 26 Jahren, die am Adenauer Ufer beim umstrittenen Neubauprojekt Zollhafen um 0 Uhr den Abend ausklingen lassen wollten. Doch dann kamen fünf oder sechs dunkle Gestalten auf die Frauen zu und begrabschten diese, wie der Radiosender FFH berichtet. Als die Opfer sich entgegen der Erwartungen der Fremden diese Behandlung nicht gefallen ließen und sich wehrten, gingen die Albaner dazu über, die Frauen zu bespucken. Diese wendeten sich an einen Rettungsdienst in der Nähe, der daraufhin die Polizei verständigte. Drei der daraufhin flüchtigen Tatverdächtigen konnte eine Polizeistreife kurze Zeit später an der Theodor-Heuß-Brücke festnehmen. Der zuständige Haftrichter hielt aber anscheinend die Verhängung von Untersuchungshaft für nicht erforderlich, sodass nicht nur die zwei bis drei noch flüchtigen Täter, sondern auch die gefassten wieder auf freiem Fuß sind. Immerhin eine erkennungsdienstliche Behandlung hat die Polizei durchgeführt.

2015 kamen viele Asylbewerber aus dem Balkan

Ob es sich um Asylbewerber aus dem Balkan handelt, ist bislang nicht bekannt. Im letzten Jahr kamen zeitweise mehr als ein Drittel der angeblichen Kriegsflüchtlinge in Wahrheit aus Balkanstaaten, die in einem politischen Kraftakt gegen den massiven Widerstand der Grünen im Bundestag und Bundesrat zu sicheren Drittländern erklärt werden konnten. #Flüchtlinge #Kriminalität