"Jedes Land der Welt ist fähig eine Hungersnot zu erzeugen. Es muss nur den Weg Venezuelas folgen."  -  Jeffrey A. Tucker

Ein Vorzeigemodell sollte es werden, dieser #Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Wie jeder Versuch vorher artete es in einer blutigen #Diktatur, einer manipulierenden Elite aus, die sich unter falschen Versprechungen an die Macht intrigierte. Jeder nehme ernst, was dort in #Venezuela geschieht, denn es zeigt uns Deutschland in einigen Jahren.

Eine Bodenreform wird unter Gewalt durchgesetzt. Versteckt, mit alten Mittel von gefälschten Prozessen, sodass scheinbar alles legitim aussieht. Franklin Briton war Bauer, er widersetzte sich der Kollektivierung und wurde enteignet. Er starb bereits vor 5 Jahren an den Folgen der Unterernährung. Seinen Angehörigen wurden Berufsverbote ausgesprochen.

Der Nachbarstaat Guayana beginnt dieses Wochenende mit eine Pflicht-Impfung wegen Diphtherie. Da der Ausbruch der Seuche in Venezuela droht, sich auf das gesamte Land auszuweiten.

Kritiker werden als Exempel öffentlich exekutiert. Die Fälle Kluivert Ferney Roa Núñez und Bassil Dacosta gingen um die Welt, fanden aber keinen Widerhall in deutschen Medien. Nun verbreiten die Medien in Lateinamerika die Bilder von luxuriösen Feiern venezolanischer Kommunisten in den Golfstaaten.

Wir reden hier aber nicht von Haiti oder Nicaragua, sondern von Venezuela, dem einst reichsten Land von Lateinamerika. Die wenigen hier genannten Fälle repräsentieren, was mit den Unzufriedenen geschieht, die es wagen, sich gegen das Regime zu wehren. Es sind jene, die von der venezolanischen Regierung unter dem Kampfbegriff „Faschisten“ bekämpft werden.

Nichts an dem, was in Venezuela geschieht, ist neu. Es ist genau das, was immer geschah, wenn eine kommunistische Revolution erfolgreich war. Es wird eine Hungersnot herbeigeführt, um den Vorwurf des Genozid zu vermeiden. Wenn das reichste Land von Lateinamerika jedoch vor einer Hungerkatastrophe steht, dann kann das nicht der Erderwärmung angelastet werden. Ausländische Nahrungsmittel wurden mit Strafzöllen belegt, sie sind derart teuer, dass es sich kaum jemand leisten kann. Die Einfuhr von Medizin aus Kolumbien wurde verboten, die Krankenhäuser haben nicht einmal Notvorräte. 50 Prozent der gesamten Produktion wurde beschlagnahmt, zur Versorgung der Chavisten (Kommunisten). Das ist keine Laune der Natur, sondern ein ganz perfide geplanter Prozess zur Ermordung eines Großteiles der Bevölkerung unter Einsatz der Nahrungsmittelwaffe.

Neu ist hierbei wirklich nichts und findet sich durchweg in der linken Literatur wieder:

Man solle damit in einer sozialistischen Revolution beginnen, die primitiven Völkerabfälle wie etwa Basken, Bretonen, schottische Highlander, zu liquidieren.” (Karl Marx, 1848 in der Rheinischen Zeitung)

Das ist es, was geschieht. Die Kommunisten haben durch Intrigen die Unterstützung einer Querfront die Macht erlangt. Nun brauchen sie diese nicht und stützen den Machterhalt auf die Brachialgewalt durch bewaffnete Einheiten. Kritiker werden in Lager verschleppt. Diese hatte die FARC angelegt, für ihre kolumbianischen Gefangenen. Nun nimmt sich das Regime von Nicolás Maduro heraus, festzulegen, wem sie das Überleben erlauben. Massenmord durch Rampenselektion. 

Auch gegenüber den Indianern zeigen die Chavisten ihr wahres Gesicht. Trotz aller früherer Heuchelei, als man um Unterstützung warb, ist die indianische Bevölkerung nun als „Völkerabfall“ klassifiziert. Zwar wurden ihnen zuerst ein neues Ministerium gewährt und ihre Rechte in der Verfassung verankert (Kapitel VIII), doch nun ließ Maduro die Verfassung für verfassungswidrig erklären. Noticias Venezuela berichtete heute, dass die Indianer keinen Zugang zur Trinkwasserversorgung und Nahrungsmitteln haben. Was bedeutet, dass sie besonders die Diphtherie-Epidemie trift. Abgesehen vom katastrophalen Zustand der medizinischen Versorgung, können Indianer nicht mal Hospitäler aufsuchen, da die Regierung ihnen keine Identifikationsdokumente ausstellt.