Ausgerechnet in Erfurt ist dieser Klub, wahrscheinlich steckt der NSU dahinter? Türsteher sollen Indonesierinnen den Zutritt verweigert haben, weil sie Hijabs trugen. Wenn das nun nicht mal ein Skandal ist!

Die Focus-Leserin Franziska antwortete sogar: "Selten habe ich mich so geschämt." Wir sollten dem Focus und der Empörungsheulboje Franziska für ihren Geifer dankbar sein. Jede solche Schwachsinnsbeschämungsposse schafft ein bisschen mehr das Klima, das es braucht, um hier das Pendel umzuschwingen. Wir leben in einer Zeit von #Terror, wo sich jeder diskriminiert fühlt. Nur nicht die wahrhaft Diskriminierten, die dürfen das nicht. 

Mal hinausgeworfen worden? Kommt vor. Geht woanders hin! Der Artikel soll nur ein weiteres Opferbild zeigen, nachdem Mustafa und Achmed für die Festnahme eines Terroristen wohl doch kein Bundesverdienstkreuz erhalten.

Nach all diesen Berichten aus aller Welt, von bunten, lebensfrohen Fachkräften, die uns an ihren traditionellen Sitten, wie Messer- und Axtattacken teilhaben lassen, nun diese unerträgliche und niederträchtige Verunglimpfung durch das Sicherheitspersonal eines Klub. Das schreit doch geradezu nach einer Lichterkette quer durch das Land, mit einem Bein in Deutschland und dem anderen im La-La-Land. Da verschränkt der an Bessermenschlichkeit überschäumende La-La-ist seine Arme mit dem Nachbarn und stimmt ein Kumbaja My Lord an.

Mein Sohn wollte zur Star Wars-Ausstellung. Ich erinnere mich an meine Kindheit, damals war #Islam noch kein Thema und es war dennoch hochgefährlich. Damals gab es zwar die RAF, Tupamaros und andere Linke, aber leider noch keine linken Gutmenschen, die vor der Gefahr von Rechts warnten. Damals war es noch üblich, auf eine Star War Convention als Darth Vader oder Sturmtruppler zu gehen. Mein Sohn, wie die meisten 9-Jährigen, sind natürlich fasziniert von Darth Vader, aber den Kindern ist es aus Sicherheitsgründen untersagt, mit Helm die Ausstellung zu betreten. Und Schuld daran ist nicht Tilo Sarrazin, das kann ich Ihnen flüstern! Daher versichere ich auch, dass die Mantelköpfe (so nennt sie mein Sohn), die vor verschlossenen Türen stehen, mich grundsätzlich rektal tangieren.

Den Schreiberlingen der Burda Medien, wie Focus und Huffington Post, sei geraten, als Mann einmal ohne Krawatte in einen Klub oder Casino zu schleichen, wo Krawatte Pflicht ist. Dann dürfen sie auch mal einen Bericht über die sexistischen Angriffe auf Männer schreiben.

Selbst wenn es der Ayscha in Erfurt nicht passt, der Mittelpunkt der Welt zu sein, denn davon ist sie nun einmal weit entfernt. Auch andere haben das Recht, ihren Feierabend so zu gestalten, wie es ihnen beliebt. Ich bezweifle, dass die Security etwa Clowns mit roter Pappnase und karierten Hosen eingelassen hätten. Also ist diese Aktion wohl kaum mit #Rassismus zu begründen, sondern mit dem Erhalt des Ambiente. Es ist nun Mal nicht jedermanns Sache, sich entspannen und guter Stimmung sein zu können, wenn man überlegen muss, ob das unter dem Hijab nun doch aufgesteckte Haare sind oder doch eine Bombe. Das mag Ihnen übertrieben erscheinen, doch dass Risiko einzugehen, überlasse ich gerne Ihnen. Denn in meinem Leben hat Ayscha keine Bedeutung, sondern eher meine Frau, die sich dem Rassismus islamisch geprägter Absurditäten ausgesetzt fühlt, weil nämlich die glauben, meine Frau sei eine von ihnen. Aber sie hat eben keine Lobby oder Stimme in den Medien, die ihre Sichtweise darstellen wollen.

Wenn ich so ein Etablissement aufmachen würde, wäre es auch ein Klub, denn das heißt: geschlossene Gesellschaft. Als Gastgeber habe ich das Recht, mir die Eingeladenen auszusuchen. Und wenn Ayscha nicht dabei ist, dann liegt es daran, dass Ayscha nicht erwünscht ist. Der Gast trift hingegen die Wahl seines Gastgebers. Wo ist nun das Problem? Nur wenn beide die gleiche Wahl treffen, heißt es: Willkommen. Willkommenskultur ist nicht! Und seinen wir doch ehrlich, Muslime können nunmal ganze Säle in kürzester Zeit leeren, sogar ohne Bombe. Es genügt, sie vor Augen zu haben.