Tilman Steffen, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, schrieb einen Kommentar zu den lautstarken Unmutsäußerungen von Demonstranten über die aktuelle Politik beim Tag der Deutschen Einheit in Dresden. 

Meinungsfreiheit, Gleicheit vor dem Gesetz und keine Willkür

Diese Werte hätte die Einheit gebracht und dafür sollten die Leute dankbar sein. Leider scheint Herr Steffen gerade auf dem Auge blind zu sein, mit dem er sehen könne, dass diese Werte, diese Grundrechte, regelmäßig von der Regierung gebrochen werden.

Meinungsfreiheit gilt in Deutschland schon seit einiger Zeit nicht mehr. "Hasssprache", wobei die Amadeu-Antonio-Stiftung, Heiko Maas, Facebook und politisch Korrekte definieren, was darunter zu verstehen sei, ist verboten. Meinungsäußerung, wenn sie nicht der Political Correctness entspricht, führt oft zum Verlust der Arbeitsstelle oder zumindest zu einem Rückzug, Entschuldigung und Asche aufs Haupt schütten.  

Gleichheit vor dem Gesetz wurde in Deutschland ebenfalls ausgehebelt. Sex mit Minderjährigen ist für Erwachsene in Deutschland strikt verboten, es sei denn, sie sind verheiratet und die Ehe wurde im Ausland unter geltendem Scharia-Recht geschlossen. 

Willkür findet in Deutschland ebenfalls bereits statt. Als Bundeskanzlerin Merkel gesetzeswidrig die Tore Deutschlands geöffnet hat, wurde jeder ins Land gelassen, ob mit Pass, ohne Pass oder gefälschten Dokumenten. Dagegen der Fall eines 82 jährigen Deutschen, der seinen Pass nicht verlängert hat und deswegen ins Gefängnis kam.

Tausende Unbelehrbare die sich die Wirklichkeit zurechtbiegen

So beschreibt Steffen die Demonstranten am Tag der Deutschen Einheit. Intoleranz bis hin zum Menschenhass sowie eine Weigerung, sich gesellschaftlichem Wandel anzupassen, würde sie auszeichnen. Statt an Lösungswegen mitzuarbeiten, würden sie sich Watte in die Ohren stopfen und Krach machen.

"Rechtem Ungeist" muss die Plattform entzogen werden

Nun dreht der Zeit-Online Kommentator so richtig auf. Den Verantwortlichen des Freistaats würde es an "Sensibilität gegenüber rechtem Ungeist" fehlen, an Urteilsvermögen und an Entschlusskraft.

Image wäre Dresden wichtiger gewesen, als Haltung. Störer ließ man die Stimmung vergiften, so dass sich "kaum einer dort wohlfühlen mochte". Dabei wäre von den Demonstranten kein Widerstand gegen die Staatsgewalt zu erwarten gewesen, hätte die Polizei die "Pöbler" zurückgedrängt. Aber durch diese "Entschlusslosigkeit" wurde der Besuch zum Festgottesdienst für die Politiker zum Spießrutenlauf und der Tag der Deutschen Einheit zur Farce.

"Dies zu tun, wäre ein Signal gewesen: Wir dulden friedlichen Protest, aber nicht überall." 

Da stellt sich mir die Frage, ob Steffen die Gesetze Deutschlands kennt und ob sie für ihn überhaupt noch Gültigkeit haben. In Deutschland darf man demonstrieren, immer und fast überall, nachdem man die polizeiliche Erlaubnis eingeholt hat und man kein Sicherheitsrisiko darstellt. Daran gibt es nichts zu rütteln, auch wenn durch solch eine #Demonstration manchen die gute Laune an ihrer Veranstaltung verdorben wird.

Wieso lese ich auch nichts von "Linkem Ungeist"? Oder gibt es sowas per definitionem nicht? Kann man gar nicht links genug sein? Wo ist seine Verurteilung, wenn #Linke Sachbeschädigungen von Andersdenkenden vornehmen, wie kürzlich Frauke Petrys Auto angezündet wurde? Der Zeit-Redakteur wirft den Dresdner Demonstranten Intoleranz bis zum Menschenhass vor, doch wo ist die Toleranz der Linken gegenüber Anderen? Torten auf AfD-Mitglieder zu werfen, wenn sie ihre Meinung kund tun, ist das genaue Gegenteil von Toleranz. 

Das, was sie wollen, Herr Steffen, ist Diktatur der Meinung und Ansichten durch Links! Die Menschen haben das zu denken, zu meinen, zu sagen, zu dulden und zu tun, was die Linken für richtig halten. Und nix anderes. 

Aber ich bin noch nicht fertig. Ich habe die Kommentare unter ihrem Artikel gelesen und war schockiert. 

 

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