Wegen Gewalt und Betrug werden bestimmte Sendungen nicht mehr zugestellt. Da muss man sein Weihnachtspäckchen wohl selbst abholen.

Obwohl, #Weihnachten ist für viele in bestimmten Bezirken ohnehin kein Thema, weil sie anderen Religionen angehören bzw. Atheisten sind.

Dabei ist das gar nicht so neu. Ich weiß, dass etwa Lesezirkel vor Jahrzehnten schon Abos aus Problemkiezen nicht mehr angenommen hatten.

Wie gefährlich ist Berlin?

Eine Millionenstadt hat schon heiße Pflaster. Mir fällt aber immer ein, dass es im hintersten Oberfranken, in eher ländlichen Gaststätten, auch nicht immer ratsam war, wenn man aus dem Nachbardorf kam und ein große Lippe riskierte, da war die Lippe schnell mal dick - und wehe, man hat Mädchen beflirtet. Dann ging es rund!

Manche Politiker laufen neuerdings demonstrativ durch Problembezirke, um die Harmlosigkeit zu demonstrieren. Manch ein Bewohner fühlt sich am Kottbusser Tor sogar ausgesprochen wohl.

Mit der Kippa durch Berlin

In der Sonnenallee vor einem arabischen Imbiss mit #Kippa? Probieren sie es aus - da passiert gar nichts. Wenn man als Journalist eine Schlagzeile braucht, dann schreibt man halt über "komische Blicke" - immerhin.

Dabei tun in #Berlin manche Freaks alles, um Blicke auf sich zu ziehen, was gar nicht so leicht ist, angesichts der bunten Mischung an Typen. Nur nicht "normal und unscheinbar" - davor haben Berliner regelrecht Angst - als "normal" zu gelten. Da tätowiert sich Mutti lieber und Vati zieht sich ein Piercing rein, um festzustellen, dass man gerade dann in Berlin "völlig normal" ist!

Ok - mit einem ANTIFA-T-Shirt durch bestimmte Wohngegenden laufen? Oder in einer anderen Gegend AfD-Plakate kleben? Jedenfalls sollte man sein Hipster Outfit nochmal überdenken, wenn man in bestimmte Gegenden geht.

Wo sind eigentlich die orangenen Hare-Krishna Leute geblieben, die früher selbst in Kleinstädten für "Blicke" gesorgt haben? Relativ ungeschoren kommt man auch in sogenannten "Clan-Bezirken" davon, wenn man Handwerkerklamotten trägt. Man wird selten angepöbelt. Außer dass einer fragt: "Haste mal ne Zigarette?"

Salam Aleikum

Ein älterer Mann mit weißem Bart und Käppi geht vorbei. "Salam Aleikum" entbietet der Muslim den Gruß an die jungen Kippaträger. Das entspricht nicht ganz den Warnungen, die man neuerdings in jüdischen Tageszeitungen lesen kann:

Juden in Deutschland: "Wir sind nicht mehr sicher hier!"

Das wird von hohen israelischen Politikern immer wieder thematisiert - auch wenn der Schwarzwald eines der beliebtesten Urlaubsziele für Israelis ist. Brandsätze würden von Antisemiten mit Migrationshintergrund geworfen und Synagogen beschmiert!

Mich würde aber folgendes Experiment interessieren: Am Kottbusser Tor ein Krippenspiel aufführen bzw. eine Art Passionsspiel: Jesus zieht mit zwölf Jüngern durch die Problemgebiete und zitiert die Bergpredigt. Da hätten wir dann Glück, dass eigentlich keine Flüchtlinge aus Nordkorea bei uns sind, denn dieses Land verfolgt Christen am brutalsten. Über 70 000 Christen gelten dort als "Feinde des Regimes", werden verfolgt, eingesperrt und gefoltert. Daran sollten wir gerade in der Adventszeit denken. Dass Christen auch in Indien oder durch extreme Buddhisten in Laos schweren Verfolgungen ausgesetzt sind, das interessiert bei uns kaum. Islamistischer Extremismus führt auch in Afrika zu brutalen Christenverfolgungen. Ehemalige IS-Dschihadisten tragen den Hass auf die Christen in Länder hinein, in welchen Christen bisher sicher waren.

Die Kummer und Ärger gewohnten DHL-Zusteller werden auch nicht aus Jux und Tollerei die Zustellung in bestimmten Bezirken einstellen. Da wäre ein dringender Handlungsbedarf für Politik und Justiz gegeben, um solche Umstände zu vermeiden. Aber die sind ja hingebungsvoll auf der Jagd nach Hasskommentaren im Web - denn da lauert die Gefahr für die Demokratie - meinen Merkel und Minister H.M. Jedenfalls kann man da ein wenig Aktionismus zeigen, während es woanders bereits ordentlich dampft!