Ich verbrachte zwei Nächte in #München, in verschiedenen Hotels und musste überrascht feststellen, dass die Einwanderung Nicht-Deutscher immense Ausmaße angenommen hat.

Deutsche in der Minderheit

Man hört es, man liest es, man sieht es in den Medien und ich berichte beinah täglich darüber, aber wenn man es selbst erlebt, ist es doch noch mal etwas anderes.

München ist polyglott mit Amtssprache

Es waren hochpreisige Hotels mit Restaurant, Bar, Wellnessbereich etc. also beileibe keine billigen Absteigen, aber Bio-Deutsche Mitarbeiter waren in der Unterzahl. Ich wurde von Russen, Tschechen, Italienern, Spaniern, Bangladeschis, Türken, und was weiß ich was noch alles bedient, die untereinander in ihrer Muttersprache redeten aber zu Deutsch überwechselten, wenn sie mit den anderen Nationalitäten sprachen.

Multi-Kulti live

Auf engstem Raum konnte ich die verschiedenen Mentalitäten erleben. Die Italiener waren lustige Kerle, kommunikativ und kontaktfreudig. Die Russen waren ernst, streng, humorlos und etwas Angst einflößend. Die Tschechen machten einfach ihre Arbeit und waren ansonsten unauffällig. Die Spanier strahlten ihre Heimatsonne aus, die sie im Blut haben. Die Bangladeschis waren die kleinen fleißigen Heinzelmännchen, die nachts alles reinigten, damit es am nächsten Tag wieder sauber für die Gäste zur Verfügung stand. Türken machten ihre Arbeit selbstbewusst, mit einer Haltung, dass sie bei einer Auseinandersetzung Sieger sein wollen. Die Bio-Deutschen waren im strikten Arbeitsmodus; Perfektionismus, der keine gedankliche Ablenkung erlaubte, wie etwa Smalltalk.

München ist bunt

Auf meiner Shoppingtour durch München bin ich ebenfalls von den verschiedensten Nationalitäten bedient worden: Arabern, Schwarzafrikanern, Albanern, Japanern, usw. München ist sogar dermaßen international, dass ein Haarprodukte-Promoter in einem Einkaufszentrum sein Verkaufsgespräch auf Englisch hielt, weil er nicht genug Deutsch konnte.

Gelungene Integration in die Arbeitswelt

Allen eingewanderten Arbeitskräften, denen ich in diesen zwei Tagen begegnet bin, möchte ich meine Freude darüber kund tun, dass sie eine sehr gute Arbeit gemacht haben. Da gab es kein faules herum lungern, keine Langsamkeit, keine Unfreundlichkeit. Sie machten ihre Arbeit so, wie sie sollten und waren dabei fix, fleißig und hilfsbereit.

Trotzdem bin ich traurig

Ich habe in diesen beiden Tagen die Zukunft Deutschlands gesehen und die wird #Multi-Kulti sein, bunt und polyglott. Früher waren die Ausländer die Exoten; bald werden es die Bio-Deutschen in diesem Land sein. #Migranten