Wer sich in einer Beziehung mit einem Narzissten befindet, kann sogar sein Leben riskieren. Nicht etwa körperlich hinterlässt diese Beziehung seine Spuren, vielmehr leidet die eigene Seele durch die emotionale Verwüstung, die solche Menschen zurücklassen. Viele Betroffene erkennen erst viel zu spät, in welch toxischer Bindung sie eigentlich stecken. Doch was macht Narzissten so gefährlich und worunter leiden die Betroffenen auch meist noch lange Zeit nach der #trennung?

Narzissten sind manipulativ

Kaum ein anderer Mensch schafft es so leicht, Menschen in seinen Bann zu ziehen, zu überzeugen und letztendlich auch abhängig zu machen. Wer dies bereits einmal erlebt hat, weiß, welch magische Anziehung Narzissten haben. Es fühlt sich regelrecht an, wie ein Sucht. Dies ist auch vom Narzissten durchaus gewollt und beabsichtigt. Je mehr der Partner zu ihm aufblickt, je mehr dieser auch seinen Worten glaubt, umso interessanter ist er für den Narzissten. Sie sind Meister der Manipulation und schaffen es spielend, dem Partner das Gefühl zu geben, ohne ihn nicht mehr Leben zu können. Nach dem ersten Verliebtheitsphase gibt der Narzisst bereits die ersten Anzeichen dafür, wer er in Wirklichkeit eigentlich ist. Zum ersten Mal erkennt das Opfer, dass sich hinter dieser Maske nicht immer der fürsorgliche, liebevoll Mensch befindet, für den er sich ausgab. Dennoch werden die ersten Auffälligkeiten meist verharmlost, zu sehr glaubt der Betroffene an das Gute in ihm und an die vermeintlich große Liebe.

Opfer von Narzissten passen sich immer mehr an

Die Betroffenen von Narzissten beginnen im Verlauf dieser Beziehung, ihr eigenes Wohlergehen vom Narzissten abhängig zu machen. Sie fügen sich immer mehr den Forderungen und Ansprüchen. Doch all dies geschieht schleichend und sehr manipulativ, so dass dieser Prozess für die Betroffenen kaum zu erkennen ist. Sie verlieren den Bezug zu sich selbst und glauben mehr den Worten des narzisstischen Partners, als der eigenen Wahrnehmung. Dies ist vom Narzissten durchaus gewollt, dadurch wird ihm der narzisstische Zufuhr gesichert und das Spiel um Macht und Kontrolle beginnt nun erst richtig Spaß zu machen. Narzissten lieben nicht, sie besitzen. Sie erhöhen ihr eigenes Wohlergehen, wenn sie andere Menschen erniedrigen können. Zu Beginn sehr subtil und verdeckt, im Verlauf der Partnerschaft dann immer offensichtlicher. Narzissten brauchen das Gefühl von Macht und Kontrolle.

Die Folgen des narzisstischen Missbrauchs für die Betroffenen

Die Betroffenen verlieren in dieser toxischen Beziehung den Bezug zu sich selbst und letztendlich auch an Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Zu sehr glauben sie den Worten ihres giftigen Partners. Ein Narzisst ist ein Meister darin, zu verunsichern und ein negatives Selbstbild des Partners zu konstruieren. Sobald ein Partner nicht mehr die gewünschte Zufuhr leistet, wird er emotionslos entsorgt - die Beziehung zerbricht. Auch wenn die Betroffenen spüren, dass ihnen diese Bindung nicht gut getan hat, sie halten an diesem Menschen fest, suchen die Fehler bei sich und erniedrigen sich selbst. Während der Narzisst bereits wieder ein neues Opfer gefunden hat, mit dem sein Spiel wieder von vorne beginnt, leiden die Betroffenen lange unter diesem #Missbrauch mit Schlafstörungen, Kraftlosigkeit, Herzrythmusstörung und Depressionen. Zu tief sitzen die Erniedrigungen und Ungerechtigkeiten des Narzissten bereits im Unterbewusstsein des Opfers. Nicht selten treten Suizidversuche durch diesen Missbrauch auf. #narzissmus