In einer Krisensitzung, die bis spät in die Nacht dauerte und Journalisten vor Ort relativ informations- und ratlos ließ, soll Holm nur knapp an seiner Entlassung vorbeigeschrammt sein - vorerst.

Berlin: Müller verzichtete auf seine Richtlinienkompetenz - vorerst.

Angaben von Holm werden überprüft

Es seien weitere Prüfungen notwendig, ob Holm seine STASI-Vergangenheit teilweise falsch dargestellt habe.

Der holprige Start des neuen Drei-Parteien-Senats hat auch bei der Bundespolitik für Stirnrunzeln gesorgt. Es wundert immer sehr, wie die eigene Parteifarbe offensichtlich zu Realitätsverlust führt und die Linken der Meinung sind, die Immobilienlobby stecke hinter der Kampagne gegen Holm. Dessen Vergangenheit sei jedoch kein Thema mehr, da er ja heute parteilos sei und damals noch sehr jung.

Da sind wir aber bereits beim größeren Skandal:

Eine gewisse Frau #Kahane, die eine um Dimensionen üblere Stasi-Vergangenheit hat, zahlreichen Bürgern den Lebensweg zerstörte, wird in den Medien bei jeder Gelegenheit als Internet- und Gesinnungssheriff präsentiert.

Diese Dame meinte im Hinblick auf die Sportlerin Nadja Drygallas, die sich von der rechten Einstellung ihres Partners distanzierte, man könne sich nicht so einfach von seiner Ideologie distanzieren.

Das ist ein unglaublicher Skandal,

angesichts der Biografie dieser Dame! Ja wo leben wir denn heute eigentlich in diesem Land?

Gegen Kahane ist Holm tatsächlich nur ein Waisenknabe. In der DDR war sie von 1974 bis 1982 Spitzel der Stasi: »Kahane belastete Dutzende Personen aus ihrem Umfeld, darunter viele Künstler, die sie im privaten Rahmen aushorchte, beispielsweise während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines Stadtbummels« (Die Welt, online, 25.09.2007).

Kahane denunzierte bis zum Abwinken:

»Sie berichtete über einen ZDF-Reporter, Studenten Westberliner Universitäten sowie [man höre und staune] über in der DDR lebende Ausländer. Kahane führte Aufträge aus und erhielt von der Stasi kleinere Geschenke und Geld.«

1998 gründete Kahane die Amadeu Antonio Stiftung, welche die demokratische Zivilgesellschaft angeblich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus stärken will. Für dieses Engagement erhielt sie 2002 sogar den Moses-Mendelssohn-Preis, denn jetzt auch der Fußballer Boateng bekam.

2002 war Kahane als Nachfolgerin von Barbara John als Ausländerbeauftragte des Berliner Senats im Gespräch. Im Zuge einer damals obligatorischen Überprüfung wurde ihre frühere IM-Tätigkeit bekannt. Daraufhin erklärte sie im Dezember des Jahres, sie stehe für das Amt nicht mehr zur Verfügung. 2003 wurde sie hauptamtliche Vorsitzende der #Amadeu Antonio Stiftung, die auch mit reichlich Steuermitteln bedacht wird.

Man darf gespannt sein, was die Überprüfung von Holm nun ergibt, die offensichtlich nicht mehr obligatorisch ist.

Irgend etwas stimmt da nicht mehr,

wenn ich sehe, wie man andere Politiker in der Öffentlichkeit hinhängt und kleinste Details ausgeschlachtet werden. Ich denke hier an Frauke Petry, die 2012 von Gauck noch das Bundesverdienstkreuz erhielt, für ihre Leistungen als Chemikerin. Als sie jedoch auf aktuelle Gesetze zur Grenzsicherung hinwies, begann ein bundesweites Haberfeldtreiben.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her

Man braucht sich nicht wundern, wenn Bürger ihren Unmut dann im Web ablassen - aber Vorsicht, da lauern Kahane und ihre "Stiftung"!

Der Sumpf in Berlin veranlasste seinerzeit die New York Times von "The Berlin Sump" zu schreiben. Mal sehen, wann es wieder soweit ist - man bräuchte nur ein wenig an der Friede-Freude-Eierkuchen Fassade kratzen - apropos Sumpf: Der Sachsensumpf soll bis heute noch nicht ausgetrocknet sein! Evtl. sollte die New York Times DA nochmal genauer hinsehen? Oder haben die in USA selbst genug SUMP? #MüllerBerlin