Sind die Cyber-Dschihadisten eine erstzunehmende Gefahr für uns?

Sie jagen Angst ein, überlisten die Medien, spielen mit der gesamten Exekutive und insbesondere mit dem Verfassungsschutz "Katz und Maus." Al-Kaida und der "Islamische Staat" sind auf der Suche nach neuen "heiligen Kriegern". Sie such nicht nur nach Kämpfern, die in die Schlacht ziehen, sondern auch nach Computer-Dschihadisten. Das neue Dschihad-Magazin "Kybernetiq" titelt "Mach etwas, was bei Allah wirklich zählt." Im Innenteil liest man u.a. folgende Sätze "Deine Karriereleiter Richtung Paradies" - "Mache dein Hobby zum #Dschihad". Das deutsche Internet-Dschihad-Magazin ist erstmalig vor einigen Monaten erschienen. In der aktuellen Ausgabe, die gewollt einer Werbe-Kampagne der deutschen Bundeswehr ähnelt, bekommt man u.a. die Anleitung, wie man sich vor den Geheimdiensten tarnt.

Ist das Dschihad-Magazin wirklich gefährlich?

Der Verfassungsschutz führt aus "es ist ein Internet-Magazin, das Dschihadisten dabei unterstützt, sich dem Verfassungsschutz, der Polizei und anderen Behörden zu entziehen". Die Arbeit der Sicherheitsbehörden wird behindert und Ermittlungen werden erschwert.

Kybernetiq ist kein Magazin für Jedermann

Per Internet, E-Mail, Skype, Whatsapp, SMS und den sozialen Medien werden intelligente, gebildete Menschen angesprochen, die komplexe technische Dinge verstehen können. Die Herausgeber machen sich einen Spaß daraus, mit den Behörden Spielchen zu treiben. Kybernetiq spricht nur für eine kleine Zielgruppe an. Die Gefahren, die von dem Dschihad-Magazin ausgehen, sind schwer einzuschätzen. Das #Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz beobachten die Beteiligten und die Szene genau.

Das Bundeskriminalamt nimmt jeden Fall ernst

Das BKA teilt mit, "egal ob echter Terrorist oder Pseudo-Dschihadist. "Die Behörden müssen immer damit rechnen, dass auch "Trittbrettfahrer", die sich mit dem "heiligen Kriegern" identifizieren und keinen Kontakt zur Dschihadisten- oder Salafisten-Szene haben, sich zumindest solidarisieren und Werbung für die Szene machen."