#Aras Bacho kam vor 5 Jahren aus Syrien illegal nach Deutschland. Der nun 18-Jährige macht, laut seiner eigenen Aussagen, derzeit eine Ausbildung zum Fotografen. Daneben findet er immer wieder Zeit, seine neuesten Forderungen an Deutschland zu stellen, damit die von ihm als "#Flüchtlinge" bezeichneten illegalen Einwanderer und Asylbetrüger, sich rundum wohl fühlen.

"Flüchtlinge" haben das Recht, die Regeln des Landes zu ändern

Seinen letzten Forderungen, dass alle sogenannten Flüchtlinge vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen und Deutsche ihnen zusätzlich Geld spenden sollen, fügt er nun weitere hinzu. In seinem von der Huffington Post veröffentlichten neuen Artikel tut er seine Meinung kund, dass er und seinesgleichen das Recht hätten, sich in die deutsche Politik einzumischen, da sie nun mal jetzt hier leben würden. Dass es einem Gast nicht ansteht, sich in die Hausregeln seiner Gastgeberfamilie einzumischen und diese zu verändern, scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen.

Ihr solltet "Flüchtlinge" lieben

Ferner vertritt er die Ansicht, dass Europäer sich um die "Flüchtlinge" zu kümmern hätten, sie versorgen, beschützen und lieben müssten. Wie er auf diese absurde Einstellung kommt, dass man illegale Einwanderer und Asylbetrüger, also Gesetzesbrecher zu lieben hätte, die einem das sauer verdiente Geld rauben, ist mir völlig schleierhaft. Es kommt aber noch besser. Jeder, der will, dass diese "Flüchtlinge" das Land verlassen und nicht wieder zurück kommen, wäre unmenschlich und deswegen müssten sie als "Flüchtlinge" ihnen gegenüber auch keine Dankbarkeit zeigen.

Wofür sollten "Flüchtlinge" dankbar sein?

Und fragt ironisch weiter ob etwa für die Demos der #Wutbürger gegen "Flüchtlinge", für Brandanschläge auf ihre Heime, für den Hass gegen sie etc. Dass es in der Tat eine Menge gibt, für die sie dankbar sein müssten, übersieht er geflissentlich. Ich hätte da folgendes: kostenlose Gesundheitsversorgung, Essen, Dach überm Kopf ohne Miete zahlen zu müssen, kostenlos fließendes Wasser, kostenlose Heizung, Strom kostenlose Müllbeseitigung, Kleidung, Taschengeld, usw. Ach nein, ich Dummchen, er ist ja der Überzeugung, dass "Flüchtlingen" das ebenso zusteht, wie Deutschen. Schließlich seien sie auch Menschen mit Grundbedürfnissen wie die Deutschen und von denen würden ja auch viele nicht arbeiten gehen.

Erschafft euch ein neues Land, am besten auf dem Mond

Zum Schluss fordert er die Einheimischen, die die "Flüchtlinge" nicht lieben, wieder einmal dazu auf, das Land zu verlassen und es ihnen, den "Flüchtlingen" oder wahrheitsgemäßer ihnen, den Invasoren, sowie ihren nützlichen Unterstützern, den Gutmenschen zu überlassen.

Dummheit?

Es ist mir einfach unverständlich, wie man mit solchen Aussagen der Meinung sein kann, sich hier Sympathien zu erwerben. Langsam stelle ich mir die Frage, ob es vielleicht ein kultureller Unterschied ist. Kann es sein, dass in der arabischen, orientalischen, muslimisch geprägten Kultur man Anerkennung findet, wenn man den großen, starken Macker spielt, den Anderen nieder macht, fordernd ist, dabei vor Selbstbewusstsein und Selbstüberzeugung nur so strotzend?