Am Montag wurde Andrej Karlow, der russische Botschafter in der Türkei, auf einer Kunstausstellung in Ankara erschossen, wobei er "Allahu Akbar" brüllte während er den Mann niederschoss. Später am selben Tag fuhr ein muslimischer "Flüchtling" aus Pakistan mit einem LKW in einen Weihnachtsmarkt in Berlin und tötete dabei 12 Personen und verletzte viele weitere.

Längst gescheiterte dialektische Begründungsversuche

In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera sagte Bischof Nunzio Galantino, dass die Terroranschläge von Berlin und Ankara nicht von Religion getriebenen waren, sondern vom Geld. Galantino sagte:

"Unterm Strich waren es Egoismus und Unterdrückung. Vom Krieg profitieren immer nur jene, die Geld oder Macht haben und alle, die mit Waffen handeln."

Am Ende, so sagte er, "sterben die Armen in den Kriegen, während die Wohlhabenden reicher werden."

Die Lösung des Bischofs besteht darin, "dass alle vereinter werden und toleranter", und "von Gewalt absehen, sogar in der Sprache." Er sagte:

"Vulgarität und Aggressivität in der Sprache füttert ein Klima, das die schlimmste Seite in Menschen hervorbringt und eine friedliche Koexistenz verhindert. Es gibt einen Sprachterrorismus und auch Rufmord tötet.

Man muss sich nur einmal die Medien ansehen, das Fernsehen und die Politik und es ist selbst in den Sozialen Medien der Fall. Das Wort eines Idioten zählt mehr als das eines Nobelpreisträgers und oftmals haben die Worte eines Gewalttäters oder Hetzers einen größeren Einfluss auf die Menschen."

Es sei kein Zusammenprall der Zivilisationen, sagte er.

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"Das glaube ich nicht."

Kulturmarxist - Eingesetzt vom Papst, nicht gewählt

Galantino wurde von Papst Franziskus persönlich in einer unüblichen Umgehung der üblichen Wahlprozesse in seine Führungsrolle in der italienischen Bischofskonferenz eingesetzt.

Dadurch wurde Galantino zum "Gegenstück zu Kardinal Angelo Bagnasco von Genua, dem gewählten Präsidenten der Konferenz und eine Figur, die als weitaus konservativer und mehr zum 'Establishment' gehörend erachtet wird," wie der Vatikananalyt John Allen feststellte.

Bischof Galantino verärgerte Abtreibungsgegner, als er 2014 in einem Interview meinte, dass er nur wenig Zeit habe für Abtreibungsgegner, die vor Abtreibungseinrichtungen stehen und Rosenkränze beten. Er sagte:

"Ich identifiziere mich nicht mit den ausdruckslosen Gesichtern jener, die vor Abtreibungseinrichtungen stehen und den Rosenkranz beten, sondern mit jenen jungen Menschen, die sich gegen diese Praktik engagieren und die Lebensqualität der Menschen erhöhen wollen und sich für ihr Recht auf Gesundheit einsetzen."

Im Original: Top Italian Bishop: Islamist Attacks Have Nothing to Do With Religion (Breitbart.com) #Islamterror