Die halbe Welt hat Angst vor Donald Trump und vergöttert den bis zum 20. Januar amtierenden Barack Hussein Obama. Der erste afroamerikanische Präsident hatte viele Hoffnungen geweckt. Er war bei Amtsantritt jung, frisch, cool - ein Gegenbild zum kriegerischen George W. Bush, der auch ansonsten nur mäßig regiert hat. Doch wie sieht sie eigentlich aus, die Bilanz des Mannes der Hoffnung? Konnte #Obama, dem man sofort nach Amtsantritt den Friedensnobelpreis verliehen hat, seine Versprechen einlösen? Kamen "hope and change" (Hoffnung und Wandel)? Geht es den Menschen heute besser als vor acht Jahren? Lässt man die warmen Bilder des smarten Barack Hussein Obama mal beiseite und geht durch die Bücher, lässt es einen eher frösteln.

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Guantanamo? Offen!

Obama hatte Verprochen, das US-Militärgefängnis auf Kuba zu schließen. Sein Vorgänger wurde dafür fast täglich angegriffen. Wie schaut es heute dort aus? Business as usual, Guantanamo ist weiter in Betrieb,

Russland? Kalter Krieg!

Statt einer Verbesserung der sich zum Ende der Präsidentschaft Bushs abkühlenden Beziehungen, hat Obama diese die Klippe heruntergestürzt. Sicher hat Putin dazu heftigst beigetragen, aber es war Obama, der mit der Provokation, Russland sei eine "Regionalmacht" (und keine Weltmacht) einen neuen "Kalten Krieg" auslöste. Vladimir Putin hat Obama dies nie verziehen und wollte seither Rache. Mit Donald Trump hat er sie.

Schulden? Explodiert!

Obama hat nach offiziellen US-Statistiken in seiner Amtszeit mehr neue Schulden aufgenommen als alle seine 43 Vorgänger zusammengenommen.

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Er begründete dies mit der Finanz- und Wirtschaftskrise. Doch auch andere Präsidenten hatten teure Probleme am Hals, die sie günstiger gelöst haben.

Gesellschaft? Gespalten!

Weil auch alles Geld der Wirtschaft nur in bestimmten Sektoren half, verarmten - wiederum nach US-Statistiken - weitere Teile der Bevölkerung. Eine verkorkste Gesundheitsreform gibt vielen den finanziellen Rest. Sie sind deswegen 2016 zu Trump übergelaufen. Unter dem Verkünder von "Hope" herrscht mehr Spaltung denn je seit Kennedy.

NASA? Ein Schatten ihrer selbst!

Wenn jene Nation, die bisher als einzige Menschen auf den Mond gebracht hat, heute jemanden auch nur in die Erdumlaufbahn befördern möchte, muss sie bei den Europäern, Russen oder Chinesen um einen Mitflug bitten. Seit der Einstellung des Space Shuttle Programms sind die USA Weltraumkrüppel und die NASA darf trampen gehen.

Naher Osten? Ein Schlachtfeld!

Obama wollte den Irakkrieg beenden. Das tat er nicht, er zog einfach überstürzt ab, hinterließ Waffen sowie ein Vakuum und leistete damit nicht nur der Entstehung des IS Vorschub, sondern übergab den Irak quasi direkt den Iranern.

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Der Iran selbst wurde nach zähen Verhandlungen, die der Westen de facto verlor, von den Sanktionen gegen ihn befreit und kann zur regionalen Supermacht aufsteigen - vielleicht sogar doch bald atomar, so dünn ist der "Iran-Deal". Durch seine Kairoer Rede entflammte Obama geistig den "Arabischen Frühling", der die Region in ein Schlachtshaus verwandelte. Statt das Chaos einzudämmen, heizte Obama das Ganze auch noch an, als er beschloss auf die Muslimbrüder in Ägypten und Problemstaaten wie Katar, Saudi-Arabien usw. zu setzen. Die Syrer können sich die nächsten Jahrzehnte noch bei Obama "bedanken" für seine Nahostpokitik.

Drohnenkrieg? Klar doch!

Wenn man als Träger des Friedensnobelpreises gezielte Tötungen vornehmen und Krieg führen muss, macht man das am besten heimlich. So entdeckte Obama seine Liebe zum Einsatz bewaffneter Drohnen. Wer es nicht glaubt, kann es seriös googeln. Obama führt seit acht Jahren seinen Cyber- und Drohnenkrieg.

Der Rest? Chaos!

Die Liste des Versagens Obamas ließe sich endlos fortsetzen. Von A wie Afrika bis S wie südchinesisches Meer. Es würde zu weit führen. Nur eines wird dadurch deutlich. Die Amerikaner waren keineswegs geistig umnachtet, als sie Donald Trump wählten. Sie kennen ihr Land von innen, nicht aus der deutschen Presse, die Obama liebt wie eh und je. #Regierungsbilanz #Kommentar