Während die Bundeskanzlerin den Tag damit verbracht hat, einen Gottesdienst zu besuchen und Betroffenheit zu zeigen, während nach Informationen von Springer und ZDF sehr wahrscheinlich noch ein oder mehrere Attentäter frei durch Deutschland spazieren, findet der ab 20. Januar regierende US-Präsident Donald #Trump mal wieder die passenden Worte und hat auch gleich einen recht interessanten Plan. Das Lastwagen-Massaker auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche nannte Trump glasklar einen "schrecklichen Terrorangriff. (...) Unschuldige Zivilisten wurden auf der Straße ermordet, als sie gerade dabei waren, die Weihnachtsferien zu feiern" und stellte die Fakten klar - während man in Deutschland noch einen Eiertanz aufführte, ob man die Dinge beim Namen nennen soll oder nicht. Was Trump wohl mit dem Berliner Innensenator von der SPD gemacht hätte? Der gute Mann hat sich nämlich am Abend des Attentats vor den Tatort gestellt als die Bergung noch im Gange war und hat irgendetwas von einer Unfall-Hypothese schwadroniert. Bei solch einem Spitzenpersonal muss man sich wirklich nicht wundern, wenn plötzlich eine Chaotentruppe wie die AfD zweistellige Ergebnisse einfährt.

Trump sagt, wie es ist?

Ganz anders Donald Trump, der klipp und klar erklärte, dass islamistische Terroristen ständig "Christen in ihren Gemeinden abschlachten". Die Terroristen und ihre Netzwerke "müssen vom Erdboden getilgt werden". Er werde das gleich nach Amtsantritt "mit allen freiheitsliebenden Partnern durchführen", so der gewählte Präsident laut Fox News TV. Auf Twitter vertiefte der baldige Präsident in einem persönlichen Tweet: "Heute gab es Anschläge in der Türkei, in der Schweiz und in Deutschland, und es wird immer schlimmer. Die zivilisierte Welt muss ihr Denken ändern!"

Ganz anders in Deutschland?

Währenddessen sah man die maßgeblichen deutschen Politiker am Tag nach dem #Attentat wahlweise in Talkshows, in Kirchen oder an Rednerpulten. Da fragt sich der durchschnittliche Deutsche sicher nicht zu unrecht, was machen die da eigentlich? Und vor allem: wer führt eigentlich dieses Land, während mutmaßliche Attentäter noch frei und potentiell gefährlich frei herumlaufen? Wahrscheinlich sind sie damit beschäftigt, sich über Präsident Trumps Wortwahl aufzuregen. Auf jeden Fall hat man aus der Ferne das Gefühl, in Deutschland wird gerade nicht der Terror bekämpft, sondern jeder, der ihn beim Namen nennt. #Berlin