Überall herrscht Angst und Schrecken vor dem schrecklichen Wort "#Terror". Dabei gehört Terror schon zu unserem Alltag, was nicht nur jüngst durch den Anschlag in Berlin gezeigt wurde, sondern auch schon in Nizza und Ankara zu sehen war. Jeder denkt an nichts anderes, als den nächsten Anschlagsort und doch läuft unser Leben normal weiter. Medien porträtieren dabei des Öfteren lieber den Schrecken und die Angst, als das sie auch mal erfreuliche News mitteilen, was auf Kosten des optimistischen Bürgers geht. Jederzeit ließt man in der Zeitung schreckliche und abstruse Dinge, die einem an den gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Terror und Angst verändern jemanden, beeinflussen dessen Verhalten und Angewohnheiten. Wenn man den einen Tag noch vor hatte ein Konzert zu besuchen, so überlegt man den anderen, ob man es sein lässt. Es ist die Angst, die da aus einem spricht und gegen die nichts getan werden kann.

Können wir uns nichtsdestotrotz vor der Angst retten?

Terrorismus ist keine Neuheit, die erst im 21. Jahrhundert auftauchte, sondern schon seit Jahrzehnten existiert. Es ist nur die Frage, wie man damit umgeht. Terroristen möchten ihre Meinung dem Volk mitteilen, meistens nicht ihrem eigenen. Allerdings geht es ihnen meistens um Lebensweisen, die in einer globalisierten Welt nicht vermischter sein könnten, was eine Veränderung dieser nur schwerer macht. Eine Meinung auf eine solch radikale Weise zu verbreiten ist nicht nur falsch, sondern auch unmenschlich. Angst verleitet den Menschen nicht nur verrückte Dinge zu tun, sondern auch Entscheidungen zu treffen, die er im Normalfall nicht gefällt hätte - aber was ist heutzutage schon "normal".

Kein Mensch sollte sich in seiner Lebensweise bedroht fühlen und kein Mensch sollte aufgrund von Terrorismus und Radikalisierung seine Lebensweise ändern. Wir leben in einer Welt, die von Angst und Schrecken nun mal radikalisiert wird. Gerade aber deswegen ist es die falsche Antwort mit willkürlichen Handlungen zu reagieren, sondern mit wohl überlegten Entscheidungen zu handeln. Eine geteilte Gesellschaft hilft keinem, eine zusammenstehende allerdings sehr. Es ist eine Frage des Umgangs mit dieser schweren Thematik, die sich in jeden kleinen Fetzen des Lebens verkriecht.

Was können wir aus den Anschlägen lernen?

Wir sollten als geeinte Gesellschaft hinter der Meinungs-, Religions- und Lebensfreiheit stehen. Es sollte niemandem möglich sein, durch derart zerstörerische Aktionen eine fest verankerte Gesellschaft aus den Fugen zu reißen. Es sollte keine Option sein, sich durch solche Taten einschüchtern zu lassen, denn das ist es, was Terroristen bewirken wollen. Es ist richtig und gut, dass man trauert, Angst hat und Veränderung möchte, aber man sollte diese aufgestaute Wut lieber nutzen, um einen Weg zu finden die Gesellschaft resistenter zu machen und gemeinsam gegen den Terror in der Welt zu stehen. #Meinungsfreiheit #BerlinAttack