Das Thema beschäftigt die internationale Presse immer noch brennend, während man es bei uns bereits "abkocht".

Seltsame Trauerarbeit

Nur mit Mühe konnte man den #Bundestag zu einer Gedenkminute bewegen. Ich lasse künftig auch die Finger von diesem Thema, denn es scheint mehr als heikel zu sein. Das mag wieder ein Skandal werden, für den es ein internationales #Rechercheteam braucht, das möglichst dezentral arbeitet, um Journalisten nicht zu gefährden.

Opfer zu Grabe getragen

Ein junger Mann wurde mittlerweile in Brandenburg beerdigt, die freiwillige Feuerwehr nahm mit Abschied. Seine Arbeitskollegen trauern um den sympathischen Kollegen. Eine 53-jährige Brandenburgerin hinterlässt auch tief betroffene Angehörige und Nachbarn.

Auf jeder Gedenkstelle am Weihnachtmarkt war das Foto der getöteten Israelin zu sehen. Das italienische Opfer wurde ungewöhnlich schnell in die Heimat überführt.

Hochkonjunktur für Verschwörungstheoretiker

Wer heute tiefer gehende Fragen stellt, ist allerdings bereits "Verschwörer", wie wir auf allen Gebieten sehen. Satiriker wie die "ZDF-Anstalt" stehen heute schnell im Visier und müssen sich vor Gericht verantworten. Als Journalist ist man ratzfatz "Rechtspopulist, Nazi oder Verschwörer".

Das kann gefährlich werden, denn laut EU-Gesetzgebung dürfen bereits "Aufwiegler" notfalls erschossen werden.

Zeuge Lucas Vandenberg

Der Sender SAT1 (Eigentümer Medienzar Saban) präsentierte heute morgen den Zeugen Lucas Vandenberg. Obwohl - Zeuge? Einen Blackout habe er gehabt, Leute schreien gehört! Sonst nichts. Da er nur wenige Meter neben dem Ort an einem Glühweinstand arbeitete, wo der riesige LKW einschlug, rannte er in Panik Richtung Gedächtniskirche, ist seither traumatisiert.

Aber - eine Art Weihnachtswunder: Wenig später holt ihn das schreckliche Ereignis ein: Offenbar hat er Tür an Tür mit einem Helfer oder Mitwisser gewohnt. Ein SEK-Kommando stürmt und durchsucht stundenlang die Wohnung. Der Inhaber ist seit den Vorkommnissen verschwunden, lässt aber großzügig mehrere tausend Euro in 50-Euro-Scheinen zurück.

Schöne Story für den Berliner Kurier

Der Berliner Kurier macht eine schöne Story daraus und veröffentlicht auch ein Foto von Vandenberg, welches das Zimmer der verdächtigen Wohnung zeigt.

Für die internationale Presse werfen solche Zeugen wohl eher mehr Fragen auf, auch wenn man die entprechende Facebookseite von Vandenberg einbezieht.

Ich dachte erst "Lucas Vandenberg" sei ein Pseudo, um den Zeugen zu schützen, angesichts der Geheimniskrämerei um den Vorfall am Breitscheidplatz. Denn wenn man auch noch quasi die Adresse mit nennt, kann man nur hoffen, dass die Täter nicht nochmal höflich bei dem völlig unbescholtenen Vandenberg "nachfragen", was dieser sonst noch so weiß? So kann man unvermittelt in die Räder der Weltpolitik geraten. Wollen wir hoffen, dass es für den 30 jährigen Lucas schnell wieder ein normales Leben gibt und er seine Schockstarre und Trauma überwinden kann.

Denn er wurde von den "Vermummten" mehrfach verhört und diese durchsuchten viele Stunden die kleine Wohnung! Da bekommt man schon mal Muffensausen. Weiß man heute doch nicht wirklich, wer unter Sturmhauben steckt. Ausweisen muss sich das SEK ja nicht, wie Betroffene aus anderen Bereichen berichten.

Sollten vermummte Leute bei ihnen die Wohnung stürmen und IS rufen, dann hat man wirklich die berühmte A-Karte.

Weshalb werden Videos nur teilweise gezeigt?

Ähnlich wie beim Charlie-Hebdo-Vorfall werden Videos, die der Polizei entgangen sind und veröffentlicht werden, nur teilweise gezeigt. Bei Charlie Hebdo zeigte man, wie die Vermummten aus dem Auto springen und mit einer MP erst in den Oberschenkel und aus nächster Nähe in den Kopf schießen. Aus Pietät zeigt man die Schüsse nicht! Schaut man das Video aber komplett, fällt dem Fachmann sofort das fehlende Blut auf und dass der Schuß ganz offensichtlich neben dem Kopf einschlägt.

Auch beim Weihnachtsmarktvideo zeigt man die eigentliche Sensation nicht:

Der LKW fährt vorbei! #Weihnachtsmarkt