Wenn man #Europa mit einem Ruderboot vergleicht, so sitzen viele Länder mit in diesem viel zu kleinen Boot, welches immer schneller voll Wasser läuft. Und nur die wenigsten sind wirklich bereit, sich für den Erhalt eines gemeinsamen Europa in die Ruder zu legen.

Bis vor einigen Monaten sah es so aus, dass Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit in Europa unumstößlich seien. Dann kam ein Tsunami biblischen Ausmaßes über Europa in Form einer Flüchtlingswelle. Anstatt gemeinsam zu handeln, rannten die Länder Europas wie aufgescheuchte Hühner durcheinander. Einige von den neuen Passagieren im europäischen Boot, wie beispielsweise Polen und Ungarn, verweigerten einfach die Mitwirkung und setzten das Prinzip des vereinten Europas außer Kraft.

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Keiner bekannte sich wirklich zu der Ursache des Problems, die Flüchtlingswelle hatte sich schon über Jahre angestaut, durch die egoistische Politik der Länder aus der ersten Welt.

Die Liste der Länder, die dafür die Verantwortung tragen, ist sehr lang und es wurde nichts getan, obwohl das Ereignis schon sehr lange von Experten vorhergesagt wurde. Aber die Mentalität der Menschen scheint das Wegschauen und das Aussitzen von Problemen zu bevorzugen, wie wir zum Teil eindrucksvoll von unserer eigenen Regierung immer wieder demonstriert bekommen. Wohin so etwas führen kann, haben wir gerade erst in Österreich gesehen, dort verfehlte ein Rechtspopulist knapp das Präsidentenamt. Polen und Ungarn scheinen sich mit Entscheidungen wider jeglicher Menschlichkeit überflügeln zu wollen und in den bisher immer für sehr liberal und weltoffenen Niederlanden und in Frankreich könnten bei den nächsten Wahlen die Rechtsnationalen gewinnen.

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Und wie schaut es bei uns in Deutschland aus? Verfolgt man die Diskussionen der Bevölkerung, so kann man eine immer tiefer werdende Spaltung und eine Demokratieverdrossenheit feststellen. Wobei jeder sich die Frage stellen sollte, was als Alternativen für eine Demokratie steht. Der Gedanke alleine macht schon Angst.

Parteien wie die AfD und jetzt auch die CSU nutzen diese Lage aus und beschleunigen den Prozess sogar noch, indem sie einzelne Gruppen gegeneinander ausspielen. Der grausame Anschlag von Berlin wird sofort instrumentalisiert und regelrecht zum Aufhetzen bestimmter Randgruppen, die leider immer mehr versuchen in die Mitte zu drängen, benutzt. Mit dieser Meinungsmache demontieren sie unsere Demokratie und unser Grundgesetz und gefährden somit jeden einzelnen Menschen in unserem Land. Das Boot Europa ist am Versinken, es hat starke Schlagseite nach rechts und es wird uns, wenn wir nicht handeln, mit in die Tiefe ziehen. Frieden in Europa kann nur für die Zukunft gewährleistet sein, wenn es ein auf der Demokratie basierendes gemeinsames Europa gibt.

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Der Kampf um Europa hat schon lange begonnen

Wenn man genau hinschaut wird man feststellen, dass die Flüchtlingswelle ein Art Megawaffe gegen Europa war und ist. Keine Atombombe der Welt hätte Europa so zerschlagen können wie diese Waffe. Nur dürfen wir nicht den Flüchtlingen die Schuld geben, sie sind genauso Opfer wie wir. Wir müssen die wahren Täter suchen und benennen. Doch genau diese Kräfte sind es, die uns für ihre Ziele gegeneinander hetzen und uns über die wirklichen Machenschaften hinweg täuschen. Nicht die Menschen der Völker und der Religionsgruppen sind die Feinde, sondern die, die mit ihrer Macht diesen #Krieg des Kapitalismus und Lobbyismus ausgelöst haben. Syrien ist für genau diese Interessen geopfert worden. Man sollte es mal aus einer etwas entfernten Perspektive betrachtet und nur die „wirtschaftlichen“ Interessen aller Beteiligten betrachten, so wird man sehr erstaunliches sehen und feststellen. Der Zerfall von Europa kommt zwei großen Ländern sehr entgegen, USA und Russland, denn ein Mitbewerber wurde aus dem Rennen geworfen, in dem man die Dummheit der Europäer gegen sie selbst eingesetzt hat. Aber eines sollte uns gewiss sein, es hat erst begonnen! Es ist ein Krieg der besonderen Art. #Kampf