Die Vorsitzende der Grünen im Bund, #Simone Peter, hat sich laut Agenturen und N24 über die Kölner Polizei beschwert und den schlimmen Zustand der deutschen Politik gleich zu Beginn des neuen Jahres unter Beweis gestellt. Statt sich zu freuen, dass die Polizei einen harten Job gut erledigt hat, tat Frau Peter das, was Grüne am liebsten tun: sich beklagen. Simone Peter meint nämlich, die Kölner Polizei habe es bei den Silvesterfeiern in der vom vergangenen Jahr noch traumatisierten Domstadt übertrieben und gesagt, "Verhältnis- und Rechtmäßigkeit" seien nicht eingehalten worden. Wörtlich verkündete Peter nach Meldungen von Springer, "(…) wenn insgesamt knapp 1000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden" sei das keine gute Sache.

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Wann ist es mal ok?

Mal wieder kann man es den Grünen also nicht recht machen. Erst jammern sie - zurecht - über die Schandtaten von Silvester 2015/16 und rufen nach einem konsequenteren Gebrauch der Gesetze. Jetzt geschieht genau das und Frau Peter hyperventiliert schon wieder. Sie entlarvt damit das ständige Rufen nach einer besseren Nutzung der bestehenden Gesetze auf der politischen Linken als das, was es ist: ein billiger Vorwand gegen neue Regeln. In Wirklichkeit will dort keiner Recht und Ordnung. Der linke Reflex ist: lieber Chaos als Law and Order. Schön, dass Frau Peter uns allen dies so deutlich vor Augen führt, da weiß man künftige Statements doch gleich besser einzuordnen.

Auf den Arm genommen!

Der Obergrünen und ihren Anhänger kommt es offenbar auch nicht in den Sinn, dass sich die Polizistinnen und Polizisten in #Köln mit solchen Einlassungen auf den Arm genommen fühlen könnten.

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Im Grunde wirft die Chef-Grünin der Kölner Polizei #Racial Profiling vor. Das ist eine gestaffelte Kontrollintensität nach Aussehen. Der Polizeipräsident hat sich in diesem Kontext indes gegen den Vorwurf des Racial Profiling gewehrt.

Ist Racial Profiling gut?

Dabei würde es absolut Sinn machen, hätte die Polizei so gehandelt. Denn die Täter vom vergangenen Jahr waren keine buddhistischen Mönche und auch keine Eskimos, sondern vor allem junge Männer aus dem Nahen Osten. Dass man ihnen ihre Herkunft ansieht ist, das ist nun einmal gottgegeben. Wieso sollte die Polizei dann ihre Zeit mit der Kontrolle japanischer Touristen vergeuden? Grünen-Chefin Simone Peter will offenbar genau das. Jede andere Interpretation ergibt keinerlei Sinn.

Rückendeckung von der Gewerkschaft!

Rückhalt erhielt die Kölner Polizei vom Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Dieser sagte laut N24 online: "Die Sicherheitskräfte in Köln haben hervorragende Arbeit geleistet und schwere Straftaten verhindert".

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Auch er warf den Tadel des Racial Profiling weit von sich. Eigentlich braucht die Polizei aber genau das: eine gezielte Bündelung der begrenzten Kräfte auf jene Gruppen von Menschen, die statistisch erwiesen Gefährder sind.

Polizei sinnvoll einsetzen?

Auch die Kräfte der Polizei sind begrenzt und man kann nicht erwarten, dass sie Gewalttaten von "üblichen Verdächtigen" verhindert, während sie aus Gründen der ausgleichenden Gerechtigkeit holländischen Touristen Strafzettel schreibt. Aber dass die Grünen in ihrem ganz eigenen Vogelgärtchen leben, das konnte man wissen. Es ist nur immer wieder interessant, diese unverbesserliche Ideologie in Aktion zu erleben. Schöne Grüße ins grüne Paralleluniversum und auch dort ein gutes Neues!